VIRTUS WM 2023: Große Emotionen am zweiten Tag

Große Leistungen, große Emotionen - am zweiten tag der VIRTUS SKI WM 2023 ging es im Sprint der Nordischen um den WM-Titel. Foto (c) ÖBSV / Sebastian Mark

Regen und Nebel machten einen Rennstart der Alpinen im geplanten Super G heute unmöglich. Die Nordischen Athletinnen und Athleten trotzten dem schlechten Wetter und lieferten sich im Sprint-Bewerb spannende Rennen.

Erschwerte Bedingungen herrschten beim Langlaufsprint im Rahmen der Virtus Ski-WM in der Seefeld Sports Arena. Teils starker Regen bis kurz vorm Start, spielten die Gewinner vom Montag auch auf der 1km Sprint-Strecke ihre Stärke aus und kürten sich allesamt zu Doppelweltmeistern. Gregor Knogler aus Linz wird 12., der Sankt Johanner Johannes Grander 14. 

Nordisch

Die 1km Sprintrunde bei den Herren Mental wurde klar dominiert vom Esten Hans Teearu, der Franzose Titouan Dubois sprintete auf Rang 2 vor dem Japaner Yuta Yamada auf dem dritten Platz. Zwei Stürze in der Qualifikation bedeuteten für den Unterländer Grander das Frühe aus beim Langlaufsprint, Teamkollege Gregor Knogler wurde wie auch schon am Vortag bester Österreicher.

In der Kategorie Down-Syndrom endete der Sprint gleich wie die 10 km vom Vortag mit einem Sieg des Franzosen Clement Colomby vor Tobia Maria Kostner aus Italien.

Die Polin Malgorzata Pernal sicherte sich bei den Damen Mental nach dem 5 km Bewerb am Montag auch im Sprint den Titel vor Lea Thiroux aus Frankreich und der Schwedin Kristin Björfeldt.

Sie alle trotzten den schwierigen äußeren Bedingungen auf der Loipe und bewiesen wahres Kämpferherz nachdem dank der hervorragenden Infrastruktur in Seefeld das Wasser aus der Loipe rechtzeitig zum Start abgeleitet werden konnte und die Rennen zu keinem Zeitpunkt gefährdet waren. Das verbleibende Langlaufprogramm ist ebenso gesichert.

Für Mittwoch hat sich Olympiasieger und WM-Pate David Kreiner zum Anfeuern in der Seefeld Sports Arena angekündigt.

VIRTUS WM Tag 2 - Tolle Sprints und das trübe Wetter

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Keine Bewerbe fanden am Dienstag für die Alpinen statt, wetterbedingt wurde der Super-G auf Donnerstag verschoben. Die Zeit am Berg wurde für Teamfotos und die eine oder andere Schneeballschlacht genutzt. Der alpine Teambewerb am Donnerstag fällt somit aus, da der Super-G gemeinsam mit dem ersten Durchgang des Slaloms (Mittwoch) zur Kombinationswertung zählt.
Mit Benni Raich, WM-Pate für die Alpinen, hat sich prominente Unterstützung für den finalen Bewerb auf der Rosshütte bereits angekündigt.

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