
Fussball: Ein neues Team fürs Ländle
Vom guten Vorsatz bis zur Umsetzung
“Es war eine dieser Neujahrsideen, die ich 2022 unbedingt in die Tat umsetzten wollte”, beschreibt ÖBSV BIC Christa Grabher aus Vorarlberg ihren Vorsatz, auch beim FC Lustenau ein Special Needs Team für Kinder und Jugendliche mit einer mentalen Behinderung ins Leben zu rufen. Die richtigen Kontakte für die Umsetzung fand sie in der Nachbarschaft: “Mein Sohn ist im Fanklub des Vereins aktiv und ich wohne mit dem Lustenau Obmann Julian Regittnig quasi Tür an Tür. Er war von der Idee sehr angetan und ich habe zu ihm gesagt: Ich bring die Kinder, du die Trainer.”
Mit Franz Göschl, Sozialpädagoge in Lustenau, fand sich auch bald der richtige Coach für die Burschen: “Mein Sohnemann hat bereits bei Lustenau gespielt. Der Papa eines Spielers hat mich angesprochen, ob ich nicht auch Trainer sei, dass es jetzt dieses neue Team gibt und ob ich nicht Lust habe, die Mannschaft zu übernehmen.”
Im Mai fand die erste Schnuppereinheit in Lustenau statt. Das Auftakt-Training führte Günther Kerber, ein alter Hase im Trainergeschäft: "Er genau weiß, worauf es beim Training mit Menschen mit Behinderung ankommt.", zollt Franz Göschl seinem Kollegen Respekt und erinnert sich mit einem Lachen an jenen Tag zurück, “Mein Gefühl war von Anfang an gut. Und als ein Bursche gefragt hat, ob ich sein Trainer bin, hab ich ja gesagt. Und damit war es besiegelt.”
10 Kinder kamen zum ersten Schnuppertraining, sieben davon sind auch heute noch dabei.
Mittlerweile erhält der Coach Unterstützung von einem Spielerpapa und vom ehemaligen Lustenau-Kicker, Patrick Scheffknecht. Meistens leiten sie zu zweit die wöchentlichen Einheiten: “Derzeit trainieren wir jeden Mittwoch in der Halle. Das Training ist so gestaltet, dass wir uns gut aufwärmen, es folgen Koordinationsübungen, dann Körperübungen und dann wird nach Lust und Laune gekickt - alles verbunden mit viel Spiel und Spaß.”, beschreibt Göschl die Trainings.
Christa Grabher zeigt sich von der Entwicklung, die das Special Needs Team beim FC Lustenau seither genommen hat, beeindruckt: “Es ist ein Selbstläufer geworden. Die Mannschaft ist im Verein bestens integriert, der Zusammenhalt und die Gruppendynamik sind einmalig. Die Eltern kennen sich mittlerweile gut, sitzen zusammen und haben wie ihre Kinder Spaß am Fußballplatz zu sein.”
Für die weitere Zukunft wünscht sich Grabher noch mehr Teams in Vorarlberg: “Das ist alles noch ferne Zukunftsmusik, aber eine Mannschaft pro Bezirk wäre großartig. Ein paar Vereine haben schon ihre Special Needs Teams, vielleicht schaffen wir ja einmal ein Vorarlberg-Turnier.”
Du hast auch Lust bekommen mitzuspielen? Dann melde dich bei Christa Grabher unter grabher(at)obsv.at








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