Silber! Alle Fotos (c) GEPA

Paralympic-Highlights, Tag 5: Thomas Geierspichler holt emotionalen Rang 4, Langmann/Flax im Tennis ohne Chance, Falk schwimmt auf Rang 14, das Dressur-Team auf Rang 9.

Tag fünf der Paralympics in Tokio im kompakten Newsflash:

Zweite Medaille

Triathlet Florian Brungraber hat die zweite Medaille für Österreich bei den Paralympischen Spielen in Tokio geholt. Der Oberösterreicher gewinnt bei seinen Paralympics-Debüt nach Aufholjagd die Silbermedaille. Für Brungraber gelingt alles nach Wunsch. „Ich habe schon gewusst, dass ich einen guten Job gemacht habe, aber dass es so aufgeht, fühlt sich noch unrealistisch an. Aber auch unglaublich schön“, freute sich der 36-Jährige, und weiter: „Dass es jetzt so aufgegangen ist, dass ich am Tag X mein bestes Rennen zeigen kann, bedeutet mir unglaublich viel.“ 

Günther Matzinger wird in seiner Klasse neunter.

Geierspichler mit emotionalem Rang 4

„Ich bin so glücklich darüber, und mehr war nicht möglich“, so Geierspichler zu Platz 4, der alles andere als eine Enttäuschung für den Salzburger ist. Sein Onkel ist kurz vor dem Abflug nach Japan gestorben, er widmet ihm das Ergebnis. Und Geierspichler hat schon neue Ziele: Paris in drei Jahren, etwa. „Aber wir müssen jetzt alle beobachten, wie sich unser Sport mit den Klassenzusammenlegungen weiterentwickelt.“ Es setzt sich unter sieben Teilnehmern der Klasse T52 der Japaner Tomoki Sato im paralympischen Rekord von 3:29,13 Minuten durch. Geierspichler benötigt 3:54,77, dies war aber Saisonbestzeit für ihn.

Rollstuhl-Tennis-Spieler ohne Game

Das Männer-Doppel Thomas Flax/Nicolas Langmann muss sich in der zweiten Runde der Nummer 1, den Briten Alfie Hewett/Gordon Reid, mit 0:6 0:6 geschlagen geben. „Sie waren uns eindeutig überlegen, sind in allen Belangen einen Tick besser. Sicher will man als Sportler immer gewinnen, aber da müssen wir den Hut ziehen“, so Langmann. 

Falk mit Platz 14

Janina Falk schwimmt in ihrem Vorlauf über 100 m Brust in der Zeit von 1:28,68 min an der siebenten Stelle, die 18-Jährige wird damit Gesamt-14. „Die Zeit war nicht gut, ich weiß nicht genau warum. Es ist einfach nicht so gut gelaufen“, so Janina nach dem Rennen.

Dressur-Team auf neun

Österreichs Dressurteam beendete den Teambewerb mit 213,502 Punkten an der neunten Stelle. 

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