Verband: Der Tiroler Behindertensportverband überzeugt beim Freiwilligenstaatspreis in der Kategorie Inklusion

Claudia Plakolm, Gerald Daringer, Vanessa Zehrfeld, Katharina Hell, Barbara Jordan, Gisela Danzl und Edeltraud Glettler befinden sich nach Erhalt der Auszeichnung auf der Bühne.
Claudia Plakolm, Gerald Daringer, Vanessa Zehrfeld, Katharina Hell, Barbara Jordan, Gisela Danzl und Edeltraud Glettler (v.l.n.r.) © BKA/Christopher Dunker

Der Tiroler Behindertensportverband wurde für das Projekt „Miteinander mehr Bewegen“ mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Inklusion“ beim Staatspreis für freiwilliges Engagement ausgezeichnet.

Am 4. Dezember 2024 wurde im Rahmen einer feierlichen Gala in den Wiener Sofiensälen der 2. Staatspreis für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement verliehen. Unter den ausgezeichneten Projekten erhielt die Initiative „Miteinander mehr Bewegen“ den zweiten Platz in der Kategorie „Inklusion“. Gerald Daringer, Präsident des Tiroler Behindertensportverbandes, nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen.

Inklusion durch Sport

Das Projekt verbindet Menschen mit und ohne Behinderungen durch gemeinsame sportliche Aktivitäten. Es baut Barrieren ab, fördert Verständnis und stärkt eine engagierte Gemeinschaft. Gerald Daringer betont: „Die Community ist entscheidend und wir versuchen in Tirol, Sportheimat für Menschen mit Behinderungen zu sein – unterstützt von zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie Expertinnen und Experten in verschiedenen Sportarten.“

Die Jury lobte den nachhaltigen Ansatz des Projekts, das nicht nur Bewegung, sondern auch gesellschaftliche Veränderung voranbringt. Öffentliche Anerkennung sei dabei eine wertvolle Geste, erklärte Daringer: „Sie gibt der Arbeit nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch Wertschätzung – ein großer Ansporn für alle Beteiligten.“

Der Tiroler Behindertensportverband repräsentiert den ÖBSV, der als Sportheimat für Menschen mit Behinderungen Inklusion durch Sport fördert. Mit Projekten wie „Miteinander mehr Bewegen“ zeigt der Behindertensport, dass Sport nicht nur körperliche Fitness stärkt, sondern auch gesellschaftlichen Zusammenhalt schafft.

Staatspreis als Anerkennung für herausragendes Engagement

Die Auszeichnung in der Kategorie „Inklusion“ ist nicht nur eine Würdigung des Tiroler Behindertensportverbandes, sondern auch ein Zeichen für die wertvolle Arbeit, die der ÖBSV und seine Landesverbände leisten.

Gerald Daringer unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Engagements: “Es geht nicht nur darum, gemeinsam in Bewegung zu sein, sondern durch Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung etwas voranzubringen. Jede und jeder Einzelne trägt dazu bei, dass eine starke Gemeinschaft entstehen kann.”

Weitere Platzierungen in der Kategorie „Inklusion“:

1. Platz: Family-Mentoring von younus

3. Platz: Zweite Sparkasse von Die Zweite Wiener Vereins-Sparcasse

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Der ÖBSV gratuliert dem Tiroler Behindertensportverband und allen weiteren Preisträgerinnen und -trägern zu dieser besonderen Auszeichnung. Das Projekt „Miteinander mehr Bewegen“ zeigt, wie Sport Menschen verbindet und eine inklusive Gesellschaft aktiv gestaltet. 

„Wir wollen so viel wie möglich an Gemeinschaft leben, vorleben, miteinander leben und eine Plattform bieten, in der man sich wohlfühlen kann – und damit auch ein Stück weit Inklusionsbeschleuniger sein“, fasste Daringer zusammen. 

Auch die Wiener Sofiensäle erstrahlten bei der Verleihung in violettem Schein. © BKA/Christopher Dunker
Ein großes Gruppenbild aller Ausgezeichneten auf der Bühne. Im Hintergrund ist eine Leinwand, auf der "Verleihung des Freiwilligenstaatspreises 2024. Vielen Dank für Ihr Engagement und 194 Einreichungen!"
In 5 Kategorien wurde der diesjährige Staatspreis für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement verliehen. © BKA/Christopher Dunker

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