Tagebuch einer Sportwoche

[Translate to Deutsch (Leichte Sprache):] Drei Teilnehmer stehen auf einer Straße im Wald, hinter ihnen zahlreiche Bäume. Sie tragen Klettergurte für den Hochseilgarten. Zwei von ihnen haben das Downsyndrom. Sie lachen in die Kamera und haben die Arme um die Schultern des anderen gelegt.
Viel Sport und genau soviel gute Laune bei der Sportwoche für Menschen mit mentaler Behinderung. © KG-M

In der letzten Woche fand eine besondere Sport-Woche statt.

Viele Sportlerinnen und Sportler mit einer mentalen Behinderung waren dabei.

Die Sport-Woche war in Maria Alm, im Sport-Zentrum Hintermoos.

Dort erlebten alle viele schöne und spannende Dinge.

Der erste Tag: Ankommen und Wandern

Die Sport-Woche in Maria Alm ist jedes Jahr ein großes Ereignis.
Sie ist die erste von zwei Sport-Wochen im Sommer 2025.
Am Sonntag kamen alle nach und nach im Sport-Zentrum an.
Das Wetter war schön. Alle freuten sich sehr.

Beim Abendessen waren alle zusammen.
Es gab viele bekannte und neue Gesichter.
Nach dem Essen spielten wir Kennenlern-Spiele.
Das war lustig, und wir lernten uns besser kennen.

Am nächsten Morgen gingen wir wandern.
Wir wanderten auf die Eggeralm.
Es war heiß und anstrengend.
Danach durften alle ins Freibad in Maria Alm.
Das kühle Wasser war eine tolle Abkühlung.
Am Abend spielten wir noch Basketball.

Judo und Klettern

Am Dienstag fuhren wir zur Schule HIB Saalfelden.
Dort machten wir Leichtathletik.
Am Nachmittag zeigte uns Manfred Roth Judo.
Wir lernten, wie man richtig fällt.
Und wir lernten einfache Würfe.
Das machte viel Spaß.
Am Abend spielten wir gemeinsam Spiele.

Am Mittwoch spielten wir zum ersten Mal Tennis.
Danach fuhren wir Mountainbike.
Am Nachmittag waren wir im Klettergarten.
Dort kletterten wir hoch hinauf.
Alle waren sehr mutig. Auch unsere Betreuer machten mit.

Ball-Spiele und Boccia

Am Donnerstag machten wir wieder Leichtathletik.
Wir liefen, sprangen und warfen.
Alle gaben ihr Bestes.

Am Nachmittag spielten wir viele Ball-Spiele:
Handball, Volleyball und Fußball.
Alle hatten großen Spaß.

Nach dem Abendessen spielten wir Boccia.
Dann losten wir die Teams für das Boccia-Turnier am Freitag.

Am Freitagvormittag machten wir Kraft- und Ausdauer-Übungen.
Am Nachmittag war das große Boccia-Turnier.
Danach gab es die Siegerehrung.

Am Abend tanzten wir bei der Disco.
Eine Gruppe zeigte sogar einen Tanz auf der Bühne.
Alle klatschten und jubelten.

Der letzte Tag

Am Samstag frühstückten wir zusammen.
Dann spielten wir noch ein lustiges Spiel.
Danach fuhren alle wieder nach Hause.
Alle waren müde, aber sehr glücklich.

Zum Schluss sagte Kursleiter René Schönberger:
„Ich danke allen Trainerinnen, Trainern, Betreuerinnen und Betreuern.
Ohne euch wäre diese Woche nicht möglich gewesen.
Danke an Claudia Holzinger, Manfred Roth, Waltraud Konrad und Birgit Leyerer.
Wir sehen uns nächstes Jahr wieder in Maria Alm!“

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