
Training für sehbehinderte Schützinnen und Schützen

Andreas Lamfalusi aus Tirol hat das Training organisiert. Es dauerte vier Tage und fand im ULSZ Hallein/Rif statt. Ein staatlich geprüfter Trainer leitete das Training. Zwei Betreuerinnen und Betreuer halfen den Teilnehmenden. Mit dabei waren Theresia Schober, Angelika Goller, Andreas Lamfalusi und Bernhard Pichler.
Erster Tag
Das Training begann am Donnerstag um 13 Uhr.
Nach dem Kennenlernen ging es direkt los.
Der Trainer legte dieses Jahr besonderen Wert auf:
- Trockentraining (Übung ohne echte Munition)
- Tonanalyse bei der Schussabgabe
Das bedeutet: Sehbehinderte Schützinnen und Schützen hören den Ton beim Schuss.
Anhand des Tons können sie das Zentrum der Scheibe finden.
Weitere Trainingstage
An den nächsten Tagen übten die Teilnehmenden die Technik weiter.
Es wurden fast keine scharfen Schüsse abgegeben.
Eine Übung war besonders spannend:
- 12 Schüsse mussten abgegeben werden
- Die Teilnehmenden sagten vorher den erwarteten Wert des Schusses
- Die Betreuer notierten die Werte, ohne etwas zu sagen
Beim Vergleich mit den echten Schüssen gab es noch einige Abweichungen.
Das zeigt: Weiter üben ist wichtig.
Körperhaltung
Der Trainer überprüfte auch die Haltung der Teilnehmenden:
- Stehend frei
- Sitzend mit Riemen (wie bei der Disziplin „liegend“)
Fehlhaltungen wurden korrigiert.
So wird der Körper weniger belastet.
Die Betreuer halfen, Haltung und Schuss genauer zu beobachten.
Abschluss
Am Ende gab es einen kleinen Test-Wettkampf.
Es war nicht leicht, alles Gelernte umzusetzen.
Manche Erwartungen wurden noch nicht erfüllt.
Die Teilnehmenden gehen motiviert nach Hause und wissen: Regelmäßiges Training bringt den Erfolg.














