Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025: Frühwirth und Köck räumen ab

Tennisspieler Dominik Thiem überreicht Melissa Köck die NIKI Trophäe im Rahmen der Sportgala.
Melissa Köck erhielt ihre Trophäe von Dominik Thiem. © GEPA Pictures

Im Rahmen der LOTTERIEN Sporthilfe Gala 2025 wurde Thomas Frühwirth erneut mit dem NIKI als Österreichs Sportler des Jahres mit Behinderung ausgezeichnet – bereits zum dritten Mal in Folge. Bei den Damen sicherte sich die gehörlose Skisportlerin Melissa Köck die begehrte Trophäe.

Titel-Hattrick

Dass Frühwirth zum dritten Mal triumphierte, kommt nicht von ungefähr: Der Steirer feierte in der vergangenen Saison internationale Erfolge gleich in zwei Para-Sportarten – im Para-Cycling und im Para-Triathlon. In seiner Paradedisziplin, dem Para-Cycling, verteidigte er im August im belgischen Ronse seinen Weltmeistertitel im Zeitfahren. Zudem gewann er bei der Europameisterschaft im Para-Triathlon im französischen Besançon die Goldmedaille.

Die Freude über den dritten Titel in Serie war entsprechend groß. Aus Australien zugeschaltet, zeigte sich Frühwirth überwältigt: „Die Triple-Crown – unglaublich! Es ist eine riesige Ehre, diesen Titel ein drittes Mal zu gewinnen. Danke an die Sporthilfe, das Bundesheer, meine Sponsoren und das Österreichische Paralympische Committee. Mein Ziel war nie, Weltmeister, Europameister oder Paralympics-Medaillengewinner zu werden, sondern wieder Konstanz in mein Leben zu bringen. Das sind die schönsten Nebenprodukte, die man sich vorstellen kann.“

Thomas Frühwirth bei der Verleihung 2024 © GEPA Pictures
Melissa Köck bei der Verleihung 2025 © GEPA Pictures

Ein Traum wird wahr

Auch Melissa Köck zeigte sich emotional: "Ich bin überglücklich. Mit dem NIKI Award wird ein Traum wahr. Ich wurde erneut unter die Top 3 Behindertensportlerinnen des Jahres 2025 gewählt – und gewinne den Titel. Dieser Preis zeigt mir, dass sich jede Mühe, jedes Durchhalten und jeder Kampf gelohnt haben. Ein besonderer Moment, noch schöner, weil ich die Auszeichnung von Dominic Thiem persönlich erhalten habe. Danke an meine Familie, besonders an meinen Papa, meinen Trainer Jürgen Albel und alle, die an mich geglaubt haben – dieser Moment gehört auch euch!" Nachdem die Kärntnerin bereits bei den Deaflympics 2024 fünfmal Gold – und damit in jeder Disziplin - holte, wiederholte sie ihr Meisterstück bei der WM 2025 im slowakischen Jasna. 

Bei der Special Olympics-Auszeichnung erhielt ein alter Bekannter die Auszeichnung. Alex Haissl war lange im ÖBSV-Skikader der Sportlerinnen und Sportler mit mentaler Behinderung aktiv und gewann dabei zahlreiche Medaillen.

Der 2. Platz beim Jugendsportpreis ging an unsere große Nachwuchshoffnung im Rollstuhltennis, Maxi Taucher. 2025 feierte der Vorarlberger zahlreiche Erfolge, darunter Siege bei den French Open und den US Open sowohl im Einzel als auch im Doppel. Zusätzlich gewann er weitere Turniere wie die Litauen Open und ein ITF-Herrenturnier in Büchlberg, womit er sich international als Top-Talent etablierte.

Alex Haissl mit der Trophäe © GEPA
Maxi Taucher bei der Preisverihung. © GEPA Pictures

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