
Schwimmen: Masters-Europameisterschaft 2026 in Šamorín

Erfolgreiche Österreicherinnen und Österreicher
Yvonne Wolf gewann zwei Goldmedaillen.
Sie war über 50 Meter und 200 Meter Freistil erfolgreich.
Für Yvonne Wolf war die Europameisterschaft auch aus einem anderen Grund sehr emotional.
Sie widmete ihre erste Goldmedaille ihrem Mentor Burkhard Engensteiner. Er war einen Tag vor ihrem ersten Rennen gestorben.
Yvonne Wolf sagt:
„Die Masters werden für mich unvergesslich bleiben.“
Sie freute sich besonders darüber, dass Menschen mit Behinderung zum ersten Mal bei der Masters-EM dabei waren.
Gold für Georg Oberlechner
Auch Georg Oberlechner war erfolgreich.
Er gewann Gold über 50 Meter Brust.
Für ihn war die Teilnahme etwas Besonderes.
Er hatte davor lange keine Wettkämpfe bestritten.
Georg Oberlechner sagt:
„Zum ersten Mal durften Para-Sportler bei einer Masters-EM mit dabei sein.“
Er ist sehr stolz auf seine Leistung.
Andreas Onea mit vier Goldmedaillen
Auch Andreas Onea war sehr erfolgreich.
Er gewann vier Goldmedaillen.
Außerdem stellte er einen neuen österreichischen Rekord über 50 Meter Rücken auf.
Andreas Onea bereitete sich mit den Rennen auch auf die Schwimm-Europameisterschaft in der Türkei vor.
Für ihn war aber nicht nur der Sport wichtig.
Er wollte bei der ersten inklusiven Masters-EM dabei sein.
Andreas Onea sagt:
„Zum ersten Mal waren bei einer Masters-EM Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung ganz selbstverständlich mit dabei.“
Er fand besonders schön, dass alle gemeinsam und auf Augenhöhe schwimmen konnten.
Silber für Anita Ruetz
Auch Anita Ruetz nahm an der Masters-EM teil.
Sie war früher Radsportlerin und nahm bereits an den Paralympischen Spielen teil.
In Šamorín startete sie über 800 Meter Freistil.
Sie war die erste Paraschwimmerin, die bei dieser Europameisterschaft an den Start ging.
Anita Ruetz gewann Silber.
Sie sagt:
„Ich bin unglaublich stolz auf meine Silbermedaille.“
Sie freut sich auch darüber, dass sie den Mut hatte, bei der Masters-EM mitzumachen.
Ein wichtiger Schritt für die Inklusion
Für die österreichischen Sportlerinnen und Sportler war die Masters-EM sehr erfolgreich.
Sie gewannen viele Medaillen.
Aber auch die Inklusion war ein wichtiger Teil der Europameisterschaft.
Zum ersten Mal schwammen Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung gemeinsam bei einer Masters-Europameisterschaft.
Yvonne Wolf sagt:
„Diese Europameisterschaft hat mir einmal mehr gezeigt, dass Sport Menschen verbindet – unabhängig von Herkunft, Alter oder Behinderung.“













