
Schwimmen: Bella Medaillen in bella Italia

Von Donnerstag bis Sonntag traf sich die beste Para-Schwimmer-Elite in Italien.
Der Weltcup in Lignano Sabbiadoro ist ein früher Saison-Wettkampf.
Seit acht Jahren kommen hier die besten Schwimmerinnen und Schwimmer her.
Unsere drei Athletinnen und Athleten haben gegen die internationale Konkurrenz geschwommen – und waren sehr erfolgreich.
Ein Rekord für die Geschichte
Andreas Ernhofer gewann drei Medaillen und stellte einen neuen österreichischen Rekord auf.
Am ersten Tag schwamm er 50 Meter Rücken in 46,65 Sekunden und gewann die Bronzemedaille.
Am zweiten Tag war sein bestes Rennen:
Über 50 Meter Brust wurde er zweiter. Mit 50,86 Sekunden stellte er einen neuen österreichischen Rekord auf.
Er ist der erste österreichische Rollstuhl-Schwimmer, der unter 51 Sekunden blieb.
Am dritten Tag schwamm er 150 Meter Lagen und gewann Bronze.
So hatte er drei Medaillen bei diesem Weltcup. Andreas sagt:
„Italien ist eine meiner Lieblingsstation beim Weltcup.
Zum ersten Mal bin ich in drei verschiedenen Bewerben auf das Podest geschwommen.
Das ist etwas Besonderes für mich.“
Falk fühlt sich in Lignano wohl
Janina Falk startete 2026 bei ihrem ersten großen Wettkampf gleich sehr erfolgreich.
Am ersten Tag wurde sie im B-Finale über 100 Meter Brust Dritte und über 100 Meter Freistil Siebte.
Am Freitag schwamm sie 200 Meter Freistil.
Sie kam ins Finale und gewann dort die Silbermedaille.
Dabei stellte sie einen neuen österreichischen Rekord auf.
Janina sagt:
„Das Wasser in Lignano gefällt mir sehr.
Der Saisonstart ist richtig gut gelungen.
Ein besonderes Highlight war der neue österreichische Rekord über 200 Meter Freistil.
Wir sind noch in der Aufbauphase der Saison, deshalb ist dieses Ergebnis sehr erfreulich.
Ich bin zufrieden und motiviert für die nächsten Wettkämpfe.
Lignano, ich komme wieder.“
Onea bestätigt EM-Limits
Andreas Onea hatte in Lignano weniger Erfolg.
Der Paralympics-Dritte von 2016 konnte nicht ins Finale kommen und fuhr ohne Medaille nach Hause.
Andreas sagt:
„Es ist oft so, dass der erste Wettkampf in Lignano nicht perfekt läuft.
Das gehört fast schon zur Saison dazu.
Die ersten drei Viertel meiner Wettkämpfe waren gut.
Wenn die Leistung aber nur ein bisschen sinkt, wirkt sich das stark auf die Endzeit aus.
Das ist frustrierend.
Positiv ist, dass ich technisch sauber geschwommen bin und alle EM-Limits erfüllt habe.
Im Training klappt alles, nur im Wettkampf hat es diesmal noch nicht ganz gepasst.“














