Paralympics: Aigner-Festspiele in Italien

Vier Personen in Wintersportbekleidung stehen nebeneinander und halten Medaillen in die Kamera. Die Jacken sind überwiegend grau und weiß mit roten Akzenten, auf den Mützen ist ein Wappen zu sehen. Im Hintergrund sind eine Skipiste und blaue Werbebanden mit weißer Schrift erkennbar.
Wo Aigner draufsteht, ist Gold drinnen! (v.l.n.r.) Nico Haberl, Johannes Aigner, Lilly Sammer und Veronika Aigner © GEPA Pictures

Goldhamster: Die Skifamilie Aigner ist bei den Paralympics in Milano/Cortina einmal mehr nicht zu bremsen: Johannes Aigner holt sowohl im Super G als auch in der Abfahrt Gold, seine Schwester Veronika Gold und einmal Silber.

Am Montag bei den Paralympics in Norditalien hatten die Aigner-Geschwister wieder viel Erfolg.

Johannes Aigner gewann nach seinem Sieg in der Abfahrt auch die Gold-Medaille im Super-G. 
Er gewann ganz knapp vor dem Italiener Giacomo Bertagnolli
Johannes sagte im Interview: 
„Wir hatten ein paar Probleme, die Strecke war nicht immer so, wie wir es geplant hatten. 
Am Ziel war ich mir nicht sicher, ob es reicht, aber den anderen ging es ähnlich.“

Seine Schwester Veronika Aigner gewann Silber im Super-G. 
In der Abfahrt hatte sie noch Gold geholt. Sie sagte: 
„Wir freuen uns sehr. Wenn die Medaille Gold wäre, würde sich jeder Sportler noch mehr freuen. 
Es war unser erstes Super-G-Rennen zusammen. 
Wir wissen, wo wir Zeit verloren haben. 
Aber bei Olympia freut man sich auch über Silber.“

Veronikas Guide Lilly Sammer, 16 Jahre alt, sagte: 
„Wir haben alles gegeben. 
Es ist trotzdem schön, dass ich mit 16 Jahren schon meine zweite Medaille habe.
Das ist einfach super.“

Eine andere Österreicherin, Elina Stary, hatte Pech. 
Sie stürzte und verletzte sich am Kopf und am Daumen. 
Sie sagte: 
„Mein Daumen ist ein bisschen angeschwollen, aber zum Glück ist nichts Schlimmes passiert. 
Der körperliche Schmerz ist kleiner als der Schmerz, dass vielleicht eine Medaille möglich gewesen wäre.“

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