Leichtathletik: Wettkampf in Marokko

Eine Sportlerin in rotem Trikot und kurzen schwarzen Hosen läuft auf einer Leichtathletikbahn an und hält einen Speer in Wurfposition. Sie trägt gelbe Sportschuhe und eine Startnummer auf der Brust. Im Hintergrund sind leere Tribünen mit gemusterten Sitzreihen und mehrere Nationalflaggen zu sehen.
Speerwerferin und Medaillengarantin Natalija Eder musste sich diesmal mit dem vierten Platz zufrieden geben © Maroc Handispor

Ende April reisten die österreichischen Para-Sportler Natalija Eder und Bil Marinkovic nach Marokko.
Sie fuhren in die Stadt Rabat. Dort fand ein großer Wettkampf statt.

Von 23. bis 25. April kamen dort viele Sportlerinnen und Sportler zusammen. Es waren 500 Menschen aus 58 Ländern.

Natalija Eder und Bil Marinkovic starteten für Österreich.

Die Reise war nicht einfach. Bil Marinkovic sagte:
„Der Flug war lang. In Paris hatten wir nur wenig Zeit. Wir mussten schnell zum nächsten Flugzeug laufen.“

In Rabat mussten beide zuerst zur sportlichen Untersuchung. Dabei wurde geprüft, in welcher Klasse sie starten dürfen.

Das Ergebnis war gut: Beide dürfen noch vier Jahre in ihrer Klasse starten.

Dann passierte Bil Marinkovic ein Missgeschick. Er verletzte sich unter der Dusche.

Er sagte:
„Ich habe mich schlimm verrissen. Mein Betreuer Ivo hat mir geholfen. Nach einem Tag ging es wieder besser.“

Beim Wettkampf war Natalija Eder erfolgreich.

Sie warf den Speer 33,99 Meter weit. Das war Platz vier.

Nur knapp verpasste sie eine Medaille.

Bil Marinkovic gewann Bronze im Kugelstoßen.

Er stieß die Kugel 11,60 Meter weit.

Bil Marinkovic sagte nach dem Wettkampf:
„Viele starke Sportler waren dort. Es war fast wie eine kleine Weltmeisterschaft. Ich kann noch besser werden.“

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