
Indoor Para Skydiving: Fliegen lernen im Windtunnel

Anfang April gab es einen besonderen Tag für fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Sie waren beim ersten Schnuppertag für Indoor Para Skydiving dabei.
Die Veranstaltung fand im Windtunnel von WINDOBONA im Wiener Prater statt.
Dort konnten die Teilnehmenden ausprobieren, wie sich Fliegen anfühlt.
Im Windtunnel strömt starke Luft von unten nach oben.
So kann der Körper in der Luft schweben.
Was ist Indoor Para Skydiving?
Indoor Para Skydiving ist ein Sport für Menschen mit Behinderungen.
Die Sportlerinnen und Sportler fliegen in einem Windtunnel.
Dabei müssen sie einen bestimmten Weg fliegen.
Sie berühren dabei verschiedene Punkte an der Wand.
Die Aufgaben werden an die jeweilige Behinderung angepasst.
So ist der Wettbewerb fair.
Das Ziel der Veranstaltung war zu zeigen:
Fliegen im Windtunnel ist für viele Menschen möglich.
Es ist eine inklusive und barrierearme Sport- und Freizeitmöglichkeit.
Außerdem kann Indoor Para Skydiving ein Einstieg in den Wettkampfsport sein.
Der Ablauf
Nach der Anmeldung begrüßten Organisatorin Silvia Wagner und Hannes Taborsky vom Österreichischer Aero-Club die Gäste.
Sie sprachen über die Bedeutung von Inklusion im Sport.
Danach erklärten zwei erfahrene Instruktoren den Ablauf.
Die Teilnehmenden lernten:
- wie man in den Windtunnel einsteigt
- wie man wieder aussteigt
- welche Handzeichen während des Fluges wichtig sind
Die Instruktoren erklärten auch:
Der Windtunnel ist sehr sicher.
Niemand musste Angst vor Verletzungen haben.
Die ersten Flüge
Die fünf Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen eingeteilt.
Jede Person durfte viermal fliegen.
Jeder Flug dauerte 2,5 Minuten.
Für einige war es das erste Mal in einem Windtunnel.
Schon nach kurzer Zeit machten alle große Fortschritte.
Am Anfang waren manche noch vorsichtig.
Doch schnell wurden sie sicherer.
Die Bewegungen wurden besser und flüssiger.
Alle hatten viel Freude am Fliegen.
Ein gelungener Tag
Der Schnuppertag zeigte:
Indoor Para Skydiving macht Spaß.
Es stärkt das Selbstvertrauen.
Es bringt Menschen zusammen.
Zum Schluss gab es ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden, Helferinnen und Helfer sowie an das Team von WINDOBONA.
Sie haben diesen besonderen Tag möglich gemacht.














