Generalversammlung 2025: Vom Bergisel zum Tiroler Festabend

Die Geehrten und Festredner der Generalversammlung stehen für ein gemeinsames Gruppenfoto auf der Bühne zusammen.
Innsbruck im Zeichen des Sports: Die ÖBSV-Generalversammlung 2025 vereinte Ehrungen, Emotionen und gelebte Inklusion beim Tiroler Festabend. © ÖBSV Baubinder

Am Samstag trafen sich viele Menschen in Innsbruck.
Dort fand die Generalversammlung des Österreichischen Behindertensportverbandes (ÖBSV) statt.
Das ist ein großes Treffen für Menschen, die im Behindertensport aktiv sind.

Schon am Tag davor gab es ein schönes Programm.
Die Gruppe machte einen Ausflug zur Bergisel-Sprungschanze.
Am Abend feierten alle gemeinsam bei einem festlichen Tiroler Abend.
Es gab viele Ehrungen, Musik und gute Stimmung.

Ein Ausflug mit Aussicht

Alle zwei Jahre trifft sich die ÖBSV-Familie in einem anderen Bundesland.
Dort wird die Generalversammlung gemacht.
Am Tag davor gibt es immer zwei Dinge:
einen gemeinsamen Ausflug und einen Festabend.

Dieses Mal war das Treffen in Innsbruck.
Das Wetter war wunderbar – die Sonne schien den ganzen Tag.

Etwa 30 Personen machten sich von der Innenstadt auf den Weg zur Bergisel-Schanze.
Dort begrüßte Gerald Daringer, der Präsident des Tiroler Behindertensportverbandes, die Gäste.
Er war früher Trainer der österreichischen Skisprung-Damen.
Er erzählte spannende Geschichten über das Skispringen.
Die Besucherinnen und Besucher durften sogar echte Skisprung-Skier anfassen.

Danach ging es mit der Gondel hinauf zur Schanze.
Einige wagten sich sogar ganz nach oben – das war nichts für Menschen mit Höhenangst!


Ein Abend voller Begegnungen

Nach dem Ausflug ging es zurück ins Hotel.
Am Abend begann in der Orangerie im Congress Innsbruck der Tiroler Festabend.

Beim Sektempfang konnten alle ankommen, plaudern und Fotos machen.
Dann begann Moderator Johannes Karner das Programm.
Er führte mit Humor und Herzlichkeit durch den Abend.
Die Tiroler Band „Tschentig“ sorgte für tolle Musik und Stimmung.

Mehrere Gäste hielten kurze Reden:

  • Julian Hadschieff, Präsident des ÖBSV,
  • Philip Wohlgemuth, Landeshauptmann-Stellvertreter,
  • und Eva Pawlata, Landesrätin.

Danach erzählte Margit Straka, Vizepräsidentin des ÖBSV, über die School Games.
Diese Sportveranstaltung gibt es schon seit zehn Jahren – ein echtes Erfolgsprojekt.

Auch Georg Wawer, Geschäftsführer von win2day, sprach über Inklusion.
Er sagte:

„Es gibt nichts Sympathischeres, als das Richtige zu tun.“

Dann stellte Dr. Wolfgang Marth das neue Parasportzentrum Tirol in Bad Häring vor.
Er erklärte, dass dort Menschen nach einem Unfall trainieren und neue Kraft finden können.
Auch Vereine können dort gut zusammenarbeiten.

Zum Schluss schickte Landeshauptmann Anton Mattle eine Videobotschaft.
Er sagte, wie wichtig Sport für Menschen mit Behinderung ist.


Ehre, wem Ehre gebührt

Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen.
Mehrere Sportlerinnen und Sportler bekamen das Ehrenzeichen in Gold:

  • Tischtennis-Spieler Krisztian Gardos,
  • Rennrollstuhlfahrer Thomas Geierspichler,
  • Para-Cycler Alexander Gritsch,
  • und Para-Tischtennis-Spielerin Doris Mader.

Auch zwei Funktionäre wurden geehrt:
Barbara Jordan vom TBSV und Franz Weingartner aus Kärnten.
Franz Weingartner wurde am nächsten Tag sogar zum Ehrenmitglied ernannt.

Zum Abschluss wurde Georg Wawer (win2day) noch einmal auf die Bühne gebeten.
Er bekam das Goldene Ehrenzeichen für Personen außerhalb des Verbandes.
Diese besondere Auszeichnung bekommen nur sehr wenige Menschen.
Trainer Andi Zankl schenkte ihm außerdem ein Trikot seines Rollstuhl-Basketball-Teams.
Georg Wawer war sehr gerührt.


Am Ende sprach Julian Hadschieff noch ein paar Dankesworte.
Dann machten alle ein großes Gruppenfoto.
So endete ein schöner Abend – mit viel Freude, Zusammenhalt und echter Inklusion.

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