Framerunning: "Geht nicht gibt es nicht."
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Behinderungsgruppe C
- Race-Running

Was ist Framerunning?
Framerunning ist eine junge Sportart.
Sportlerinnen und Sportler benutzen ein Gerät mit drei Rädern.
Das Gerät heißt Framerunner.
Der Framerunner hilft Menschen, die beim Gehen Probleme haben.
Zum Beispiel wegen Cerebralparese.
Mit dem Framerunner können sie laufen und trainieren.
Die Sportart gibt es seit 1991.
Sie wurde in Dänemark erfunden.
Heute gibt es Framerunning auf der ganzen Welt.
Zum Beispiel bei:
- Weltmeisterschaften
- dem Wings for Life Run
- dem Wien-Marathon
Training mit wenig Kraft
Man braucht nicht viel Kraft für Framerunning.
Christa Grabher erklärt:
Viele Menschen können ihre Füße noch ein bisschen bewegen.
Das reicht schon.
Manchmal reicht sogar ein großer Zeh, um sich anzustoßen.
So können Menschen ihre Beine trainieren und mehr Ausdauer bekommen.
Für viele ist das die einzige Möglichkeit, ihre Beine zu trainieren.
Jeder Framerunner ist anders
Ein Framerunner hat:
- drei Räder
- einen Lenker
- einen Sitz
- eine Bruststütze
Aber jeder Framerunner ist anders gebaut.
Denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse.
Manche Sportlerinnen und Sportler brauchen:
- besondere Lenker
- zusätzliche Bretter zwischen den Beinen
- Gurte zur Unterstützung
Viele Geräte werden extra angepasst.
Oft helfen kreative Bastler dabei.
Technik entwickelt sich weiter
Es gibt noch keine einheitlichen Regeln für die Geräte.
Jeder Sportler läuft mit einem individuell angepassten Framerunner.
Einige Firmen entwickeln neue Modelle.
Dabei kann viel Geld in Technik investiert werden.
Bei den Paralympics 2028 wird jedes Gramm Gewicht wichtig sein.
Hoffnung aus Österreich
Es gibt auch ein Talent aus Österreich:
Max Krehon.
Er war bei einem Trainingscamp in Kopenhagen dabei.
Über 800 Meter war er schneller als der aktuelle Weltrekord.
Und das trotz Erkältung.
Der Rekord zählt aber noch nicht.
Max Krehon ist international noch nicht offiziell klassifiziert.
Die Klassifikation kann er 2026 in der Schweiz machen.
Bei den Paralympics wird über 100 Meter gelaufen.
Darum muss er jetzt Sprint trainieren.
Christa Grabher sagt:
Man muss Schritt für Schritt gehen.
Aber große Träume sind erlaubt.
Framerunning wächst in Österreich
Immer mehr Menschen interessieren sich für Framerunning.
Es gibt bereits Gruppen in:
- Wien
- Altenhofen (Oberösterreich)
- Salzburg
- Graz
- Vorarlberg
- Tirol
Die Gruppen arbeiten zusammen.
So entsteht ein Netzwerk in ganz Österreich.
Framerunning ausprobieren
Wer Framerunning ausprobieren möchte, kann sich an Christa Grabher wenden.
Sie hilft dabei:
- einen Framerunner zu organisieren
- das Gerät anzupassen
- das Ausprobieren zu ermöglichen
Ihr Motto ist:
„Geht nicht gibt es nicht.“














