Boccia: Niemals aufgeben

Boccia-Spielerin Steffi Proßegger nutzt einen Stab um den Ball, der in der Rinne platziert ist, anzustoßen.
Steffi Proßegger beim ÖBSV Cup in Schärding © ÖBSV Baubinder

Steffi Proßegger spielt Para-Boccia.
Sie ist sehr gut in diesem Sport.
Sie hat schnell viele Erfolge geschafft.
Sie wurde in Wien unter die besten 3 Sportlerinnen mit Behinderung gewählt.

Para-Boccia wird in Österreich immer besser.
Ein sehr guter Spieler heißt Michael Kiefler.
Es gibt auch neue Talente.
Ein Talent ist Steffi.

Steffi ist 39 Jahre alt.
Sie lebt seit 20 Jahren in Wien.
Sie hat an der TU Wien studiert.
Sie arbeitet in einer Firma.
In ihrer Freizeit malt sie gern.
Sie hatte sogar schon eine eigene Ausstellung.

Der Weg zu Boccia

Früher spielte Steffi E-Rollstuhl-Fußball.
Dort lernte sie Michael kennen.
2019 musste sie eine Pause machen, weil sie krank war.
Dann kam Corona, und die Pause wurde länger.
Steffi vermisste Sport sehr.
Sie wollte etwas Neues probieren.

2022 sagte Michael zu ihr: „Probier Boccia!“
Steffi probierte es – und es gefiel ihr sofort.
Boccia ist für sie ein guter Ausgleich.
Steffi merkte schnell: Sie hat Talent.
Sie war sehr fleißig und wollte besser werden.
Bald gewann sie viele Spiele, auch ohne eigenes Material.

Erfolge im In- und Ausland

2024 wurde Steffi Wiener Landesmeisterin.
Im April spielte sie zum ersten Mal international in Zagreb.
Sie gewann dort noch kein Einzel-Spiel.
Aber sie war sehr nah an den besten Spielerinnen.

Im Team mit Michael gewann sie in Zagreb gegen die Slowakei.
Im Juli 2024 gewann Steffi in Posen ihr erstes internationales Einzel-Spiel.
Sie holte dort im Team sogar Bronze.
2025 erreichte sie in Posen das Viertelfinale.
Das war ihr bestes Ergebnis.

Kampf um den Staatsmeistertitel

Steffi wird immer besser.
Sie macht auch Michael in Österreich Konkurrenz.
Aber sie sind gute Freunde.
Sie trainieren zusammen.
Steffi sagt: „Ich will Staatsmeisterin werden.“

Top 3 in Wien

Viele Menschen kennen jetzt Steffi.
Sie kam bei der Wien-Wahl unter die besten 3 Sportlerinnen mit Behinderung.
Steffi war sehr überrascht und sehr stolz.

Blick in die Zukunft

Steffi plant schon für 2026.
Sie möchte wieder gut spielen – in Polen und in Österreich.
Dafür muss sie viel trainieren.

Steffi bekommt im Alltag Hilfe von persönlicher Assistenz.
Auch beim Boccia helfen die Rinnen-Assistentinnen.
Steffi sagt: „Ohne sie geht es nicht.“

Ihr Rat an alle Menschen lautet:
„Niemals aufgeben.“

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