
Ausbildung: Perspektivenwechsel beim Instruktor-Kurs

Theorie und Praxis in Schielleiten
Nicht jeder Rollstuhl ist gleich.
Nicht jede Prothese ist gleich.
Auch im Behindertensport gibt es viele Unterschiede.
Im Kurs lernen die Teilnehmenden viel über diese Unterschiede.
Das Ziel ist:
Sie sollen später Sportlerinnen und Sportler mit Behinderungen gut betreuen können.
20 Personen machen gerade diese Ausbildung.
Ein wichtiger Teil fand im BSFZ Schloss Schielleiten statt.
Es gab Unterricht und Übungen.
Ein Experte erklärte den Mantelbehindertensport.
Eine Ärztin erklärte die medizinischen Grundlagen.
Rollstühle und Prothesen kennenlernen
Gute Trainer müssen verstehen, wie sich andere Menschen fühlen.
Deshalb gab es viele praktische Übungen.
Eine Sportdirektorin und ein erfahrener Rollstuhlsportler halfen dabei.
Sie zeigten verschiedene Rollstühle und Prothesen.
Die Teilnehmenden lernten:
Welche Geräte nutzt man im Alltag?
Welche im Sport?
Übungen mit dem Rollstuhl
Dann probierten die Teilnehmenden selbst Rollstühle aus.
Es gab einen schwierigen Parcours.
Man musste bergauf und bergab fahren.
Man musste durch Hindernisse und rückwärts fahren.
Das war anstrengend.
Man brauchte Kraft, Ausdauer und Geschick.
Manche kippten sogar um und lagen kurz am Rücken.
Draußen übten sie auch:
Wie kommt man mit dem Rollstuhl über Stufen und Hindernisse?
Übungen ohne Sehen
Nach einer Pause ging es weiter.
Die Teilnehmenden trugen spezielle Brillen.
Damit konnten sie nichts sehen.
Jetzt mussten sie sich auf andere verlassen.
Eine Person führte, die andere folgte.
Sie gingen über Hindernisse.
Sie kletterten und sprangen.
Das war schwierig.
Man brauchte Vertrauen und klare Anweisungen.
Ergebnis
Am Ende waren alle müde, aber zufrieden.
Sie haben viel gelernt und neue Erfahrungen gemacht.














