Holpriger Start, krönender Abschluss
Von 25. Oktober bis 5. November trafen sich die besten Sportschützinnen und Sportschützen der Welt in den Vereinigten Arabischen Emiraten. 200 Athletinnen und Athleten aus 37 Ländern lieferten sich dabei packende Duelle um Medaillen. In den Disziplinen Gewehr, Pistole und Schrot (Shotgun) wurden insgesamt 43 Wettbewerbe ausgetragen. Der Weltcup in Al Ain gilt als einer der wichtigsten internationalen Bewerbe der Saison 2025 – und als entscheidende Station auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2026.
Das österreichische Duo Josef Pacher und Johann Windhofer trat ebenfalls die Reise nach Al Ain an. Nach einer starken Saison und der erfolgreichen Europameisterschaft konnten sich die beiden durchaus Medaillenchancen ausrechnen.
Al Ain erneut ein guter Boden für Österreich
Den Startschuss gab das österreichische Duo wortwörtlich im R5-Bewerb (10 m Luftgewehr liegend). Dort lief es jedoch nicht nach Wunsch, und beide Schützen verpassten das Finale klar.
Im R9-Wettkampf (50 m Kleinkalibergewehr liegend) sollte es dann deutlich besser laufen. Zwar verpasste Johann Windhofer das Finale knapp als 15., Josef Pacher schaffte jedoch den Einzug unter die besten Acht. Dort zeigte der Tiroler einen genialen Mix aus Nervenstärke und Präzision und sicherte sich mit 228,1 Punkten die Bronzemedaille. Es ist der erste Podestplatz seit neun Jahren – damals wurde Johann Windhofer ebenfalls in Al Ain Zweiter.

















