Ski-Alpin: Perfekte Bedingungen beim Trainingskurs

Die Skigruppe hat sich in voller Montur auf der Piste für ein Gruppenfoto aufgestellt.
Vollgas und Teamspirit waren in Sulden angesagt © M-Sport

Bis die Wadln glühen: Ende November absolvierten unsere Ski-Asse mit mentaler Behinderung in Sulden einen intensiven Kurs. Dabei lag der Fokus gleichermaßen auf der Technik und Fitness. 

Morgenstund hat Gold im Mund

12 Sportlerinnen und Sportler mit mentaler Behinderung nahmen vom 26. bis 30. November am Trainingskurs unseres Ski-Kaders in Südtirol teil – davon neun im Leistungskader, einer im Sichtungspool und zwei im Nachwuchspool.

Weil der frühe Vogel bekanntlich den Wurm fängt, wurden unsere Athletinnen und Athleten bereits früh aus den Federn geholt, wie ÖBSV Bewegungs- und Informations-Coach Claudia Holzinger berichtet:
“Wir starteten täglich um 6:45 Uhr mit Morgensport, um Körper und Geist in Schwung zu bringen.”

© M-Sport
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Abwechslungsreiches Trainingsprogramm

Apropos Schwung: Danach ging es auf die Piste, wo perfekte Bedingungen auf die Gruppe warteten. Piste gut, Wetter gut – alles gut. Auf den Skiern setzten Coach Martin Nessler und sein Team die Schwerpunkte auf Technik, Rhythmus und Bewegungspräzision.

In der Stangengasse und im Trichter wurden die Skifahrer auf unterschiedliche Radien vorbereitet – ein Training für mehr Variabilität in der Linienwahl und maximale Anpassungsfähigkeit im Kurs. Im steilen Gelände sorgten enge, stark drehende Radien, die mit Besen gesteckt wurden, für intensive Action: Sie forderten eine aktive Fahrweise und das präzise Einsetzen der Schikanten. Danach stand im mittelsteilen Gelände der Profi-Slalom auf dem Programm, bei dem Beinschnelligkeit, Rhythmusgefühl und perfektes Timing über den Erfolg entschieden.

Während des gesamten Trainings lag der Fokus auf einer stabilen Oberkörperhaltung, die eine kontrollierte und kraftvolle Fahrtechnik unterstützt. Zwischen den einzelnen Stationen absolvierte die Gruppe gezielte Übungen, um den Carvingschwung zu festigen und die Grundtechnik zu stabilisieren. In den Boystangen standen wechselnde Radien auf dem Programm, die Reaktionsfähigkeit und Variabilität in der Linienwahl schulten. In den Großstangen wurde intensiv an der Kipptechnik gearbeitet, um eine saubere und effektive Bewegungsführung durch die Tore zu gewährleisten.

So bot das Wochenende abwechslungsreiche und technisch anspruchsvolle Trainingsformen, die sowohl die Slalomtechnik als auch die grundlegenden Fertigkeiten spürbar verbesserten.

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Sulden überzeugt einmal mehr

Für Ski-Referentin Paula Grameiser-Scherl war das Wochenende in Südtirol ein perfektes Trainingswochenende: "Von den Pistenbedingungen über das Wetter bis hin zu unserer Unterkunft im Hotel Julius Payer hatten wir traumhafte Bedingungen. Ein herzliches Dankeschön auch an die Mithilfe der Eltern und die Seilbahnen in Sulden."

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