Ski Alpin: Italien – eine Reise wert

Team Österreich lacht in die Kamera. Sie tragen rote Skijacken und stehen vor einer violetten Wand.
Teamwork makes the dream work. © ÖBSV-KGM

Station 2 der Virtus Open führte unsere Ski-Asse mit mentaler Behinderung im Februar nach Folgaria.

Ausgezeichnete Stimmung, ausgezeichnete Leistungen

Nach dem Auftakt am Katschberg schlug die Rennserie Virtus Open von 22. bis 25 Februar ihre Zelte in Italien auf – genauer gesagt in Folgaria in der Provinz Trient. Mit Stephanie Schlömmer, Julia Pleikner, Markus Grameiser, Michael Konrad, Lukas Moser und Christian Öllinger reisten sechs Kader-Athletinnen und -Athleten ins Nachbarland. KGM-Skireferentin Paula Grameiser-Scherl begleitete die sportliche Reisegruppe: "Wir wurden sehr freundlich vom italienischen Veranstalter-Team empfangen. Alle waren ausgesprochen hilfsbereit und haben sich bestens um uns gekümmert. Die Stimmung vor Ort war von Beginn an ausgezeichnet."

© ÖBSV-KGM
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Intensive Renntage

Nach einer intensiven Trainingseinheit am Samstag folgte am Abend die große Eröffnungsfeier. Das Highlight war eine atemberaubende Darbietung einer Breakdance-Gruppe, die an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilgenommen hatte.

In den folgenden vier Tagen standen dann die weiteren sportlichen Höhepunkte der Athletinnen und Athleten auf zwei Brettern an: Am Sonntag der erste Riesenslalom im Rahmen des FISDIR Race Cups, ein anstrengender Montag mit gleich zwei Rennen - Riesentorlauf Nummer 2 und Super-G - und am Dienstag der Slalom.

Medaillenregen für Team Austria

Das österreichische Ski-Team präsentierte sich einmal mehr in Topform und ließ der internationalen Konkurrenz oft nur das Nachsehen.

  • Stephanie Schlömmer und Julia Pleikner holten jeweils vier Goldmedaillen.
  • Markus Grameiser gewann dreimal Gold und einmal Bronze.
  • Christian Öllinger sicherte sich eine Gold- und drei Silbermedaillen.
  • Michael Konrad stand einmal ganz oben auf dem Podest.
  • Lukas Moser gewann zwei Bronzemedaillen. 

Insgesamt brachte das Team beeindruckende 19 Medaillen nach Hause – eine grandiose Leistung!

“Italien war eine Reise wert! Unser Team feierte großartige Erfolge beim internationalen Virtus Open Skirennen in Folgaria. In Zukunft möchten wir verstärkt internationale Rennen mit Italien, Österreich, Polen, Frankreich und weiteren Nationen forcieren – idealerweise mit einer Cup-Wertung über mehrere Rennen. Damit könnte das Skifahren für mental beeinträchtigte Sportlerinnen und Sportler sichtbarer und attraktiver werden und ihnen noch mehr Möglichkeiten bieten, ihr Talent auf internationaler Bühne zu zeigen”, fasste Paula Grameiser-Scherl das erfolgreiche Rennwochenende zusammen.

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