Dichtes Treiben trotz Arktische Kälte
Der Langlaufkurs für blinde und sehbehinderte Sportlerinnen und Sportler von 3. bis 6. Jänner 2026 in der Ramsau am Dachstein stand unter außergewöhnlichen Bedingungen. Einerseits herrschten mit minus 12 bis minus 18 Grad beinahe arktische Temperaturen, andererseits gab es in Mitteleuropa nur wenige Wintersportorte, die zu diesem Zeitpunkt überhaupt mehrere Kilometer durchgehend präparierte Loipen anbieten konnten. Genau deshalb drängte sich zwischen dem Billa und der Talstation am Rittisberg gefühlt ganz Langlauf-Mitteleuropa, ergänzt durch einige japanische und koreanische Dressen.
Blinde und sehbehinderte Sportlerinnen und Sportler waren gemeinsam mit ihren Guides auf den Loipen unterwegs und nutzten die Tage für intensive Technikarbeit und viele gemeinsame Kilometer. Im Mittelpunkt standen saubere Bewegungsabläufe, sicheres Gleiten, technisch sauberes Doppelstocktraining sowie das präzise Zusammenspiel zwischen Guide und Läufer, das auch bei Überholmanövern zuverlässig funktionieren muss und intensiv geübt werden konnte. Das gezielte Eingehen auf individuelle technische Fragen machte das Training für alle besonders wirksam.





















