VIRTUS Open: Wir sagen Dankeschön

Eine Gruppe von sieben Skifahrern posiert fröhlich auf einem schneebedeckten Hang mit beeindruckenden Berglandschaften im Hintergrund.
Sorgten bei den VIRTUS Open für einen reibungslosen Ablauf: der Kitzbüheler Ski Club © KSC/alpinguin

Wir sind eine Ski-Nation – und das auch im Behindertensport. Die VIRTUS Open 2026 gemeinsam mit den B-Meisterschaften in Kitzbühel werden allen Beteiligten noch lange in unvergesslicher Erinnerung bleiben.

Bereits vor einer Woche trafen die ersten Teams in Kitzbühel ein. Ihr Ziel: die VIRTUS Open – eine internationale Rennserie, die 2024 von den ÖBSV-Referentinnen und Referenten Paula Gramieser-Scherl und René Schönberger ins Leben gerufen wurde. Australien, die USA, die Türkei, Polen, Italien, Frankreich, Finnland und Österreich waren vertreten. Die Athletinnen und Athleten mit mentalen Behinderungen zeigten einmal mehr eindrucksvoll, zu welchen Spitzenleistungen sie fähig sind. 

Es war ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Anerkennung – Anerkennung für Leistungen, die ihren Platz im paralympischen Programm finden sollen. Am besten schon bei den Paralympics 2030 in den französischen Alpen.

Ein weiterer Schritt in Richtung Paralympics

Um solche Leistungen abrufen zu können, benötigen unsere Sportlerinnen und Sportler optimale Rahmenbedingungen: von perfekt präparierten Pisten bis hin zu einer reibungslosen Organisation. Und genau hier kommt der Kitzbüheler Ski Club (KSC) ins Spiel.

Ein Verein, der die legendärste Abfahrt der Welt vor 1,68 Millionen Wintersportfans an den Bildschirmen und 81.000 Zuschauerinnen und Zuschauern live vor Ort organisiert, kennt nur einen Maßstab: Perfektion.

Präsident Dr. Michael Huber und sein Team ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass die VIRTUS Open am Kitzbüheler Horn mit derselben Leidenschaft, Liebe zum Detail und Professionalität ausgetragen werden wie die großen internationalen Rennen. Dass der Präsident persönlich täglich bei der Pistenpräparation mithalf, die Siegerehrungen moderierte und sich gleichzeitig als Reiseführer für die ÖBSV-Streiftouristen engagierte, spricht für sich.

Von der Zeitnehmung über die Torsetzung und Pistenmarkierung bis hin zum musikalischen Rahmenprogramm im Zielbereich griff ein Rädchen perfekt ins andere. Jedes einzelne Mitglied des KSC trug dazu bei, ein Ski-Event der Extraklasse auf die Beine zu stellen, das keinen Vergleich scheuen muss. Nicht ohne Grund würdigte ÖBSV-Präsident Julian Hadschieff den KSC als „professionellsten Skiclub der Welt“.

Das besondere Gespür und die hohe Wertschätzung für den Behindertensport sind im KSC tief verwurzelt. Aus der eigenen Vereinsgeschichte: KSC-Mitglied Sepp Zwicknagl war zweifacher österreichischer Versehrten-Skimeister sowie Tiroler Versehrten-Skimeister in den Jahren 1950 und 1953 und legte damit einen Grundstein für den Behindertensport in Österreich, wie wir ihn heute kennen.

Ein Mitglied des Skiclubs sammelt nach dem Slalom die Torstangen auf der Piste ein.
© ÖBSV Baubinder
Ein Mitglied des Skiklubs bereitet die Gams-förmigen Pokale für die Siegerehrung vor.
© ÖBSV Baubinder

Ein herzliches Dankeschön

An dieser Stelle möchten wir von Herzen Danke sagen:

Dem Kitzbüheler Ski Club für dieses außergewöhnliche Erlebnis. Den Bergbahnen Kitzbühel mit ihrem Vorstands-Duo Anton Bodner und Christian Wörister, die bei der legendären Siegerehrung am Donnerstagabend mitfeierten.
Dem Kitzbüheler Bürgermeister Klaus Winkler, Andreas Dagn, Vorstand von Kitzbühel Tourismus, sowie Barry Holman (VIRTUS), die diese grandiose Pokalübergabe gemeinsam gestalteten.

Und natürlich Danke an alle Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer, Begleitpersonen, Eltern und allen, die diese großartige Veranstaltung möglich gemacht haben. 

Dieses Event hat eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn Leidenschaft, Professionalität und gelebte Inklusion zusammenkommen.

Die beiden Stadionsprecher in blauen Jacken und blauen Mützen lachen in die Kamera und halten jeweils ein Mikrofon in die Kamera.
© KSC/alpinguin
Ein Crewmitglied sitzt im Zelt, wo die Zeiten ausgewertet werden vor seinem Laptop und lacht in die Kamera.
© ÖBSV Baubinder
Drei Mitglieder des Skiclubs in blauen Jacken mit weißem Gams-Logo stehen hinter den Gams-Pokalen und lachen.
© ÖBSV Baubinder

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