Tennis: Maxi Taucher rundet ein tolles Jahr ab

Maxi Taucher feierte in der Türkei innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Turniersiege. Foto (c) Taucher privat

Für Österreichs große Nachwuchshoffnung im Rollstuhl-Tennis, Maximilian Taucher, endet 2023 mit einem doppelten Erfolgserlebnis.

Text: Taucher & ÖBSV

Doppelschlag im Finish

Österreichs Juwel im Rollstuhl-Tennis, Maxi Taucher, zeigte auch 2023 durchgehend bärenstarke Leistungen. Angefangen mit der Wahl zu Vorarlbergs Sportler des Jahres mit Behinderung, über das erneute Erreichen des Halbfinals bei den US-Open bis hin zu einem doppelten Triumph bei den letzten beiden Turnieren dieses Jahres in der Türkei.

Gelungener Auftakt in Belek

Den Anfang einer erfolgreichen Reise machten Anfang Dezember die Belek Open. Dabei entschied sich der 15-Jährige sowohl bei den Junioren als auch bei den Erwachsenen anzutreten. Auch bei den „Großen“ erzielte Maxi Taucher respektable Ergebnisse: „In Belek stand ich einem unbekannten Spieler aus Marokko gegenüber. Obwohl er auf Platz 47 der Weltrangliste stand, gelang es mir phasenweise sehr gut mitzuhalten. Ich musste mich aber letztendlich klar geschlagen geben. Im Consolation-Bewerb kämpfte ich mich bis ins Viertelfinale vor, scheiterte dann aber am Chinesen Shunjiang Dong scheiterte“, so das Tennis-Ass.

Somit konnte er sich voll auf den U18-Bewerb konzentrieren. Nach einem Freilos zu Beginn spielte sich der als Nummer 1 gesetzte Vorarlberger souverän bis ins Finale. Dort wartete der Japaner Ryuhei Taschibana. Dank einer guten Vorbereitung seines Coachs Maximilian Forer und einem ungebändigten Siegeswillen ließ sich Taucher auch nicht von einem Rückschlag unterkriegen: „Durch genaue Beobachtung seiner Spielweise und die Ausarbeitung eines soliden Spielplans gelang es mir, von Anfang an viel Druck auszuüben und den ersten Satz mit 6:3 zu gewinnen. Dies setzte sich im zweiten Satz fort. Jedoch konnte ich beim Stand von 5:2 das Spiel nicht mehr nach Hause bringen und verlor mit 6:7 den Satz. Mit Entschlossenheit und voller Konzentration spielte ich dann den dritten Satz perfekt zu Ende und gewann mit 6:1 und sicherte mir somit den Sieg beim ersten von zwei Turnieren“, so Taucher über sein Erfolgsrezept.

Maxi Taucher und seine Kollegen nutzen die verregnete Zeit um sich im Tischtennis zu messen.

Niemals aufgeben

Viel Zeit für Erholung blieb nicht, mit den Sahinler Open stand schon das nächste Turnier einen Tag später vor der Türe. Wieder stellte sich Maxi Taucher dem Herrenbewerb: „Ich gewann die erste Runde und war mit meiner Leistung sehr zufrieden. Bei dieser Auslosung hatte ich nicht viel Glück und traf in der zweiten Runde erneut auf den Chinesen Shunjiang Dong. Obwohl ich sein schnelles Spiel phasenweise besser unterbinden konnte, musste ich mich am Ende wieder geschlagen geben.“

Beim U18-Turnier lief es dann wieder wie am Schnürchen: „Im Halbfinale gewann ich gegen den Briten Ruben Harris klar mit 6:2 und 6:1. Dort traf ich auf den Australier Benjamin Wenzel. Da mir seine Spielweise bekannt war, erarbeitete ich erneut mit meinem Trainer Maximilian Forer einen perfekten Matchplan. Ich gewann das Finale klar mit 6:0 und 6:2“, so Taucher über den zweiten Turniersieg innerhalb kürzester Zeit.

„Was könnte es Besseres geben, als meine Saison 2023 mit diesen Erfolgen abzuschließen? Ein herzliches Dankeschön geht an meine Eltern, meinen Trainer Maximilian Forer und besonders an meine Sponsoren, ohne die solche großartigen Erfolge nicht möglich wären“, bedankt sich Maxi Taucher abschließend bei seinen Unterstützern.

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