
Sportschießen-WM: Österreich in Südkorea glücklos

Windhofer landet auf Platz 39
Die Weltmeisterschaft der besten Para-Sportschützinnen und -Schützen ist vorbei und ging am Dienstag leider ohne Finalplatz für einen österreichischen Athleten zu Ende. Nach dem Wettkampf im Kleinkaliber lieferte das Duo Josef Pacher und Johann Windhofer lieferte auch im zweiten Bewerb solide Leistungen ab. Die Konkurrenz präsentierte sich heuer allerdings auf besonders hohem Niveau, wie Coach Jochen Gruber aus Changwon berichtet: “Man bräuchte heuer, um überhaupt ins Finale zu kommen, einen hohen 6er-Schnitt – das ist Wahnsinn.”
Johann Windhofer erwischte diesmal den besseren Tag. Die ganz hohen Treffer blieben ihm leider verwehrt, was auch einer Verletzung geschuldet war, wie sein Coach berichtet: “Johann musste aufgrund von Schulterschmerzen das ganze System umstellen und ich als Lader einspringen. Trotzdem schoss er grandiose Serien.” Am Ende belegt der Salzburger den 39. Rang.
Gruber mit Leistungen zufrieden
Josef Pacher fand in diesem Wettkampf nicht zu seiner Topform und beendete den Bewerb auf Rang 43. Dennoch kann sich der Tiroler über seinen starken 16. Platz im ersten Bewerb und eine fulminante Aufholjagd am vergangenen Sonntag freuen.
Die Leistungsdichte war einmal mehr enorm: “Mit 5,5 Ringen im Schnitt ist man bei einer WM eben nur noch im Mittelfeld. Und wie eng es da zugeht, sah man in der Tabelle. 0,1 Treffer weniger und man verliert gleich zehn Plätze”, so Gruber.
Auch ohne Finalteilnahme zeigt sich Gruber dennoch stolz auf die Leistung der beiden Österreicher: “Wenn man überlegt, dass die Besten der Welt anreisen und wir als kleine Nation da mitmischen, muss man schon sagen: Gratuliere! Es läuft auch nicht immer nach Wunsch. Wenn man sieht, welche Probleme die beiden hatten – Nervenschmerzen und Schulterprobleme – und welche Nationen diesmal hinter ihnen liegen, muss man zufrieden sein.”














