
Sportschießen-WM: Kein Finale im Kleinkaliber

“Die erste Schlacht ist geschlagen”, berichtet Coach Jochen Gruber nach dem ersten Wettkampf der österreichischen Sportschützen bei der Para-Sportschießen-Weltmeisterschaft in Changwon. Josef Pacher und Johann Windhofer gingen am Sonntag im Kleinkaliberbewerb über 50 Meter an den Start.
Josef Pacher, Paralympics-Teilnehmer von 2024, hatte zu Beginn noch Schwierigkeiten. Danach startete er eine starke Aufholjagd und schoss über weite Strecken zwischen 10,4 und 10,8 Ringen. Allerdings unterliefen ihm immer wieder einzelne schwächere Schüsse. “Bei einem Wettkampf auf diesem Niveau sind solche Ausreißer bereits entscheidend. Die Konkurrenz ist so stark, dass man sich kaum Fehler erlauben darf”, erklärt Coach Gruber.
Am Ende belegte Pacher Platz 16 und verpasste damit das Finale der besten Schützen.
Auch Johann Windhofer zeigte eine konstant gute Leistung. Für eine bessere Platzierung fehlten dem Salzburger allerdings die ganz hohen Treffer im Bereich von 10,7 bis 10,9 Ringen. Windhofer beendete den Wettkampf auf Platz 30.
Am Dienstag steht für die beiden Österreicher der nächste Bewerb auf dem Programm. Zuvor absolvieren sie am Montag noch zwei Trainingseinheiten. Im Wettkampf geht es dann mit dem Luftgewehr über 10 Meter weiter.
Coach Gruber blickt trotz der Ergebnisse optimistisch auf den nächsten Bewerb. Auch die internationale Konkurrenz zeigte im Kleinkaliberbewerb Schwächen: “Die Schützen aus den großen Nationen wie den USA oder der Ukraine haben diesmal richtig Federn gelassen.”















