Sechs neue COVID-19-Beauftragte beim ÖBSV

Christa Grabher ist eine der sechs neuen COVID-19-Beauftragten des ÖBSV. Foto (c) ÖBSV/Kudernatsch

BIC und Sportkoordinatoren des ÖBSV werden COVID-19-Beauftragte und lernen, wie man die die Gesundheit bei Veranstaltungen am besten schützt.

Abstand und Hygieneregeln einhalten: Das ist derzeit das Um und Auf. Sechs Bewegungs- und Informations-Coaches des Österreichischen Behindertensportverbands haben deshalb an einem Online-Kurs, der vom Roten Kreuz in Kooperation mit Sport Austria speziell für Sportverbände angeboten wird, teilgenommen. Die Absolventinnen eigneten sich jenes nötige Fachwissen an, um als COVID-19-Beauftragte Veranstaltungen sicher zu gestalten.

Eine der Absolventinnen ist die Vorarlbergerin Christa Grabher, die neben ihrer Tätigkeit als BIC beim ÖBSV für den Vorarlberger Leichtathletik-Verband arbeitet. Die 56-Jährige war sofort vom Angebot fasziniert: "Ich wollte ein Gespür dafür entwickeln, was möglich ist und was nicht. Vorkenntnisse sind nicht nötig, man braucht sich nur per Handy-Signatur anmelden und schon kann es losgehen."

Als COVID-19-Beauftragte bzw. COVID-19-Beauftragter übernimmt man mehrere Aufgaben bei einer Veranstaltung: "Es gibt zahlreiche Präventionskonzepte, deren Umsetzung man plant und überwacht. Zunächst muss man sich über die aktuell geltende Rechtslage informieren. Dann wird die Örtlichkeit inspiziert und auf neuralgische Punkte untersucht, an denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann", erklärt Grabher.

Christa Grabher zeigt stolz ihre Teilnahmebestätigung. Foto (c) Privat

Genau an diesen Stellen wird dann angesetzt: "Man kann mit wasserfesten Bodenmarkierungen viel bewirken. Weiters ist es möglich, die Durchgangszeiten bei Eingängen zu berechnen, um die Zuschauerströme zu steuern. Außerdem sollte man vorab eruieren, wann man zusätzliche Kassen öffnen muss, um Stau zu vermeiden", so die sportbegeisterte 56-Jährige.

Auch in Sachen Hygiene kann man viel tun, so die Vorarlbergerin: "Die Waschräume und Toiletten müssen regelmäßig gereinigt werden und genügend Spender mit Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Für die Kontaktverfolgung, dem sogenannten ‚Contact Tracing‘, sollten vorgedruckte Formulare aufgelegt werden, in denen die Teilnehmer der Veranstaltung ihre Daten eintragen. Hier muss man auf den Datenschutz achten."
 

Christa Grabher ist als BIC in Vorarlberg im Einsatz. Foto (c) ÖBSV/Kudernatsch

All das lernt man in sieben Modulen, die jeweils 30 bis 40 Minuten in Anspruch nehmen. "Der Zeitaufwand ist überschaubar, der Mehrwert enorm. Die Module können einzeln absolviert und auf mehrere Tage aufgeteilt werden. Einen Abschlusstest gibt es nicht, jedoch eine Teilnahmebestätigung, die man direkt ausdrucken kann. Ich kann jeder und jedem empfehlen, den Kurs zu machen", so Grabher.

Die Vorarlbergerin hat neben dem fachlichen auch persönlichen Nutzen aus der Ausbildung gezogen: "Meine Wahrnehmung hat sich verändert, ich würde zum Beispiel nicht mehr ohne Maske in ein Geschäft gehen. Gar nicht für meinen Schutz, sondern um mein Gegenüber zu schützen. Jeder von uns kennt ältere Personen oder Menschen mit Behinderung, die zur Risikogruppe gehörten. Wenn ich den Mund-Nasenschutz also nicht für mich selbst tragen will, dann mache ich es für sie. Schließlich geht es um das wertvollste Gut, das wir besitzen, nämlich unsere Gesundheit."

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