Inklusion auch bei den Masters
Die European Aquatics Masters Championships 2026 fanden vom 18. bis 30. August erstmals grenzüberschreitend in der Slowakei und Österreich statt. Eine besondere Premiere: Zum ersten Mal nahmen auch Athletinnen und Athleten mit Behinderung an der Masters-EM teil. Die Schwimmbewerbe fanden dabei in Šamorín statt.
An den Start gingen erfahrene Schwimm-Asse wie Andreas Onea, aber auch Newcomer wie Anita Ruetz, Georg Oberlechner oder Yvonne Wolf. Für Wolf war die Teilnahme mehr als nur ein Wettkampf: “Die Masters werden für mich unvergesslich bleiben. Es war nicht nur eine große Ehre, hier zu starten, sondern auch Teil einer historischen Premiere zu sein. Ich hoffe sehr, dass dies ein wichtiger Schritt für mehr Inklusion im internationalen Schwimmsport war.”
Und die heimischen Schwimm-Asse zeigten hervorragende Leistungen, die sich in zahlreichen Medaillen widerspiegelten. Für Yvonne Wolf waren es aus mehreren Gründen emotionale Momente: “Sportlich hätte ich mir diese Meisterschaft kaum schöner erträumen können. Mit den Goldmedaillen über 200 m und 50 m Freistil durfte ich die Masters als zweifache Europameisterin beenden. Besonders emotional war für mich, dass ich meine erste Goldmedaille meinem Mentor Burkhard Engensteiner widmen konnte, der nur einen Tag vor meinem ersten Start verstorben war.”




















