Österreichs große Nachwuchshoffnung, Jakob Schumacher, schlägt mit seinem Konkurrenten ein.
Österreichs große Nachwuchshoffnung, Jakob Schumacher, schlägt mit seinem Konkurrenten ein. © Citi Para Swimming World Series Lignano

Beim Weltcup in Italien zeigte Österreichs fünfköpfige Mannschaft eine starke Teamleistung.

Ciao aus Lignano

Knallharter Wettkampf, wo andere Urlaub machen – so kann man die Citi Para Swimming World Series 2024 vergangene Woche zusammenfassen. Mit Andreas Ernhofer, Janina Falk, Andreas Onea, Jakob Schumacher und Sabine Weber-Treiber traten fünf heimische Athletinnen und Athleten den Weg nach Italien an. Auf Team Austria wartete an 4 Tagen ein intensives Programm.

Andreas Ernhofer schwimmt gleich am ersten Tag zur ersten Medaille. Über die 150 Meter Lagen erreicht der Heeressportler den zweiten Platz. Einen Tag später, beim 50m Brust-Bewerb, schafft er es erneut aufs Podium und holt sich die Bronzemedaille. Über die 200m Brust bricht Ernhofer seinen eigenen Weltrekord, die Zeit wird aber vom Schiedsrichter-Team für ungültig erklärt.

Janina Falk hat an diesem Weltcup-Wochenende mit 8 Disziplinen das ambitionierteste Programm aller Rot-Weiß-Roten vor der Brust. Die Wienerin, die im August zum zweiten Mal bei den Paralympics an den Start geht, präsentiert sich in guter Form. Im B-Finale über die 200m Freistil lässt Falk ihre Konkurrenz hinter sich und holt sich den ersten Platz.

Routinier Andreas Onea wird ebenfalls im August bei den Paralympics in Paris an den Start gehen. Es werden seine 5. Spiele sein. In Lignano läuft es für den Zwettler durchwachsen, am besten über die 100 Meter Brust am Donnerstag. Dort belegt Onea den 7. Platz.

Jakob Schumacher ist in Lignano nun endgültig auf der internationalen Bühne angekommen. Schumacher startet in 7 Disziplinen und das mit Erfolg. Über die 200m Freistil zeigt er eine beeindruckende Leistung und holt sich in der Jugendwertung die Bronzemedaille. Darüber hinaus darf sich Schumacher über 5 neue österreichische Rekorde freuen.

WM-Bronzemedaillengewinnerin von 2023, Sabine Weber-Treiber, geht in Lignano in drei Disziplinen an den Start. Weber-Treiber hatte sich im letzten Wettkampf 2023 die Schulter luxiert und das Schlüsselbein gebrochen und kämpft seitdem um ihr Comeback an der Weltspitze. Der Einzug in ein Finale glückt ihr in Lignano nicht.

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