Erfolgreiche Premiere
Die Mühlen der Inklusion mahlen bekanntlich langsam. So dauerte es bis August 2026, dass die besten Para-Schwimmerinnen und Para-Schwimmer Europas gemeinsam mit den Schwimm-Assen ohne Behinderungen bei einer Europameisterschaft an den Start gingen - vorerst noch als Demo-Berwerbe. Dennoch ein wichtiger Schritt, wie Andreas Onea im Vorfeld betonte: “Dort, wo die besten Sportlerinnen und Sportler Europas antreten, sollte auch der Para-Sport selbstverständlich vertreten sein. Diese gemeinsame Bühne ist ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung.”
Heuer war es dann endlich so weit: Im Olympic Aquatic Center kämpften Europas Top-Athletinnen und -Athleten in den vergangenen Wochen um EM-Medaillen. An den beiden letzten Wettkampftagen stiegen auch die Para-Sportlerinnen und -Sportler ins Geschehen ein. Alle Sportklassen starteten gemeinsam in einem Rennen, gewertet wurde nach dem internationalen Punktesystem des Weltverbands. Österreichs Trio Janina Falk, Andreas Ernhofer und Andreas Onea startete jeweils über 50 und 100 Meter Freistil.
Besonders erfreulich war die Tatsache, dass sich Team Austria - egal ob mit oder ohne Behinderung - als Einheit präsentierte. Ein Beispiel? Da Ernhofers Ehefrau Leni am Wochenende nicht als Betreuerin zur Verfügung stand, übernahm der Schwimmer Valentin Bayer einfach diese Aufgabe.




















