Der Schwimmer Andreas Onea hält die rechte Hand geöffnet, darin liegen zwei Bronzemedaillen.
Andreas Onea schlägt in Berlin gleich zweimal zu. © Onea Privat

Am Wochenende war unser ÖBSV Schwimm-Kader in Berlin im Einsatz. Neben zahlreichen Weltcuppunkten gab es auch 2 Medaillen.

Die Paralympics 2024 in Paris rücken näher und näher. Da will jede Trainingseinheit und jeder Wettkampf gut genutzt sein. Von 30. Mai bis 2. Juni traf sich die Welt-Elite des Para-Schwimmens bei den Citi Para Swimming World Series Berlin. Für Österreich gingen Andreas Ernhofer, Janina Falk, Andreas Onea, Jakob Schumacher und Sabine Weber-Treiber auf die Jagd nach Medaillen und Weltcup-Punkten. Mit über 30 Starts stand ein straffes Programm für Team-Austria an, teils nahmen unsere Schwimm-Asse gleich 2 Wettkämpfe an einem Tag in Angriff. 

Janina Falk absolviert in Berlin 7 Wettkämpfe. Über die 50m Rücken qualifiziert sich die Wienerin fürs B-Finale, wo sie am Ende den 10. Platz belegt. 

Andreas Ernhofer qualifiziert sich in Berlin für drei Finals. Über die 150m Lagen schwimmt er auf Platz 5, über die 50m Brust auf Platz 8. Im B-Finale über die 100m Brust holt er sich den Sieg. 

Andreas Onea schwimmt gleich zweimal aufs Podium. Der Niederösterreicher holt sich sowohl über 400m Lagen, als auch über 200m Brust die Bronzemedaille im Finale. „Das war unglaublich. Ich bin überglücklich diese Medaillen, mit diesen Leistungen, gewonnen zu haben“, freut sich der Deutsch-Wagramer. 

Youngster Jakob Schumacher zeigt in Berlin solide Leistungen. Das beste Ergebnis erzielt er über die 200m Rücken, wo er klassenübergreifend den 14. Platz belegt. Insgesamt stellt Schumacher über die 100m Freistil, 400m Freistil und 100m Rücken drei neue österreichische Rekorde auf.

Sabine Weber-Treiber geht in Berlin in 5. Bewerben an den Start. Am Samstag qualifiziert sie sich über die 50m Brust für das B-Finale, wo sie den 7. Platz belegt. Mit einer Zeit von 50:62 schwimmt Weber-Treiber außerdem einen neuen österreichischen Rekord. 

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