Rollstuhltennis: Erster Titel für Taucher im neuen Jahr

Ein junger Rollstuhltennisspieler hält stolz seine Trophäe, umgeben von drei Trainern in einem Sportzentrum.
Teamwork makes the dream work: Maxi Taucher und Dahnon Ward holten sich in der Schweiz den Doppelsieg. © Taucher Privat

Der Start ins neue Jahr hätte für Maximilian Taucher kaum besser verlaufen können: Beim ITF-WT100-Turnier Ende März im schweizerischen Biel sicherte sich der 18-jährige Hohenemser den Titel im Doppel. 

Schlagkräftiges österreichisches Aufgebot im Einzel

Mit Nico Langmann, Martin Legner, Josef Riegler und Maxi Taucher war Österreich im Einzelbewerb stark vertreten. Für Legner war zwar leider schon in der ersten Runde Schluss, dafür lief es für Taucher, Riegler und Langmann umso besser: Alle drei spielten sich souverän in Runde zwei. Dort mussten sich allerdings Riegler mit einer Niederlage gegen den Belgier Alexander Lantermann verabschieden. Taucher und Langmann hielten die rot-weiß-rote Fahne weiter hoch.

Im Halbfinale kam es dann zum österreichischen Duell zwischen Taucher und Langmann. Wie schon zuletzt beim Turnier in Amiens hatte Österreichs langjährige Nummer 1 die Nase vorne und gewann in zwei Sätzen. Im Finale musste sich Langmann dann allerdings dem Briten Dahnon Ward geschlagen geben. 

Im Quad-Bewerb schied Roman Zechmeister bereits in der ersten Runde aus, sollte aber im Doppel noch seine Chance bekommen.  

Revanche im Doppel

Im Doppel lief es für Taucher dafür umso besser. Gemeinsam mit Einzelsieger Ward ging er als topgesetztes Duo ins Rennen. Auch Langmann trat an der Seite von Ruben Harris an und mit Legner/Riegler war ein weiteres, rein österreichisches Team vertreten.

Alle Duos meisterten die erste Runde, bevor es im Halbfinale zum direkten Duell zwischen Taucher/Ward und Langmann/Harris kam. Diesmal hatte Taucher das bessere Ende für sich: Nach einem knappen ersten Satz setzten sich der Vorarlberger und sein Partner mit 7:5 und 6:2 durch.

Im Finale warteten John/Lantermann. Auch dort behielten die Topgesetzten die Nerven. Mit 7:5 und 6:3 holten sich Taucher und Ward souverän den Turniersieg.

Im Quad-Bewerb schnappte sich Roman Zechmeister gemeinsam mit seinem französischen Kollegen Justin Michel ebenfalls den Turniersieg im Doppel. Das Finale war dabei an Spannung schwer zu überbieten. Erst im Tie-Break des dritten Satzes setzte sich das österreichisch-französische Duo mit 10:3 durch. 

Gelungener Jahresauftakt

Mit dem Doppeltitel und dem starken Halbfinaleinzug im Einzel kann Maxi Taucher auf ein rundum gelungenes Turnier in Biel zurückblicken. Auch international zeigt sich: Österreichs Nachwuchshoffnung ist auf dem besten Weg, sich in der Weltspitze zu etablieren.

“Ich habe mich hier in Biel sehr wohlgefühlt, gutes Tennis gespielt und wieder wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ausgang”, so Taucher nach dem Turnier.

Pesendorfer ebenfalls erfolgreich im Doppel

Auch Österreichs Nummer 1 im Damentennis, Tina Pesendorfer, sorgte Ende März für positive Schlagzeilen. Beim ITF-50-Turnier in Balma (Frankreich) überzeugte Pesendorfer mit starken Leistungen: Zwei Siege aus drei Spielen brachten ihr Platz zwei im Einzel.

Im Doppel lief es sogar noch besser: Gemeinsam mit der Französin Sandrine Cauderon Paulin holte sie sich den Turniersieg.

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