Rollstuhl-Tennis: Meister des gelben Filzballs

Gruppenfoto der Siegerinnen und Sieger sowie der Zweitplatzierten mit dem Organisationsteam der Veranstaltung.
Strahlende Siegerinnen und Sieger der win2day Masters 2025 © Christopher Hubert Ganzi

Die Elite am Sandplatz: Am Wochenende duellierte sich das Who’s Who der österreichischen Rollstuhl-Tennis-Szene bei den win2day Austrian Masters 2025.

Traditioneller Höhepunkt

Es war das letzte Highlight einer großartigen Saison: Traditionell versammeln sich Österreichs beste Rolli-Tennisspielerinnen und -spieler am Ende des Jahres in der Tennishalle in Spittal an der Drau, um den begehrten Masters-Titel und das dazugehörige Preisgeld auszuspielen. Wermutstropfen: Österreichs Nr. 1 bei den Herren, Nico Langmann, musste verletzungsbedingt absagen.

Der Herrenbewerb wurde zunächst in zwei Dreiergruppen ausgetragen, gefolgt von Kreuzspielen. In der ursprünglichen Setzliste standen die Topspieler des österreichischen Rollstuhltennis: Nico Langmann, Maximilian Taucher, Josef Riegler und Martin Legner, ergänzt durch Martin Hörz-Weber sowie Robert Troppacher. Aufgrund der kurzfristigen Absage von Langmann rückte Karl Lotz, Gewinner der WTTA-Tour 2025, als Ersatz nach. In der Gruppenphase setzten sich Taucher und Hörz-Weber klar an die Spitze. Dahinter belegten Legner und Riegler jeweils den zweiten Platz, während Troppacher und Lotz in ihren Gruppen Rang drei erreichten.

© Christopher Hubert Ganzi
© Christopher Hubert Ganzi

Spannendes Herren-Finale

In den Kreuzspielen ging es hoch her: Josef Riegler sicherte sich mit einem souveränen 6:2, 6:2-Erfolg über Martin Hörz-Weber als Erster einen Platz im Finale. Deutlich spannender verlief das zweite Halbfinale, in dem Maximilian Taucher gegen den erfahrenen Martin Legner alles aufbieten musste. Nach einem schnellen 6:0 im Auftaktsatz kämpfte sich Legner eindrucksvoll zurück und gewann den zweiten Durchgang mit 6:4, bevor Taucher den entscheidenden dritten Satz schließlich mit 6:4 für sich entschied.

Das Endspiel entwickelte sich zu einem Finale auf Augenhöhe: In einer hochklassigen und emotional geführten Partie setzte sich der Vorarlberger Nachwuchsstar Taucher nach drei packenden Sätzen mit 7:6, 5:7, 6:3 gegen Riegler durch und krönte sich damit zum Masters-Sieger 2025.

Pesendorfer bestätigt Favoritenrolle

Im Damenbewerb des Turniers, der im Round-Robin-Format ausgetragen wurde, trafen Christina Pesendorfer, Vanessa Jenewein, Lena Lichtenegger und Astrid Strobl aufeinander. Die vierfache Staatsmeisterin und aktuelle österreichische Nummer eins, Pesendorfer, bestätigte ihre Favoritenrolle eindrucksvoll und sicherte sich den Turniersieg vor Jenewein. Um Platz drei setzte sich Lichtenegger in einem packenden Duell gegen Strobl durch und holte die Bronzemedaille.

© Christopher Hubert Ganzi

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