Rollstuhl-Tennis: Maxi Taucher surft auf Erfolgswelle

Maxi Taucher mit der Auszeichnung für Vorarlbergs Sportler des Jahres mit Behinderung.
He did it again: Maxi Taucher mit der Auszeichnung für Vorarlbergs Sportler des Jahres mit Behinderung.

© Privat

Der 16-Jährige wird erneut zu Vorarlbergs Sportler des Jahres mit Behinderung gewählt. Und feiert diese Auszeichnung mit einem Turniersieg in London.

Doppelpack

Am 11. April versammelte sich das Who’s Who der Vorarlberger Sportszene in Feldkirch, um im Rahmen der "Sportwelt 2024" die besten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2023 zu ehren. Unter den Nominierten durfte natürlich Maximilian Taucher, Österreichs große Nachwuchshoffnung im Rollstuhl-Tennis, nicht fehlen. Der Hohenemser hatte bereits im vergangenen Jahr diese Auszeichnung erhalten.

Auch heuer blieb der Jury nichts anderes übrig, als Taucher diesen prestigeträchtigen Preis zu verleihen. Warum? Maxi Taucher gewann im vergangenen Jahr sowohl das Einzel als auch das Doppel beim Masters in Frankreich. Zudem erreichte er bei den US Open sowohl im Einzel als auch im Doppel das Halbfinale. Insgesamt gewann er 2023 sieben ITF-Turniere.

In Action: Maxi Taucher mit einem Vorhand-Schlag.
© Stefan Brendahl
Ivar van Rijt und Maxi Taucher mit den Pokalen in London.
Dauerrivalen: Ivar van Rijt und Maxi Taucher mit den Pokalen in London.
© Stefan Brendahl

Erfolgsstory geht weiter

Maxis Schwester Lia übernahm diesmal den Pokal für den Sportler des Jahres, da sich Team-Taucher bereits auf dem Weg nach London befand, wo am Wochenende das nächste ITF-Turnier auf dem Programm stand. Und die Reise sollte sich erneut bezahlt machen.

Beim Junior-Event der höchsten Kategorie zeigte der Vorarlberger erneut Tennis auf höchstem Niveau. Der 16-Jährige hatte bereits in der Vorwoche bei einem Turnier in Knokke (Belgien) im Doppel triumphiert und war im Einzel bis ins Finale vorgestoßen. In Englands Hauptstadt bestätigte Maxi Taucher seine herausragende Form und sicherte sich den nächsten Einzeltitel. Im Finale gelang ihm gegen seinen Dauerrivalen Ivar van Rijt die Revanche für die Niederlage im Finale in Knokke. Im Doppel holte er mit seinem Partner Ruben Harris den zweiten Platz.

Die ÖBSV-Familie gratuliert dir von ganzem Herzen.

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