Ehrliche Freude als Erfolgsgeheimnis
Bis zu 40 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80 Prozent bei 28 Kilometern Strecke – die Bedingungen bei der Paracycling-WM in den USA könnten für die Athletinnen und Athleten kaum härter sein. Dennoch lieferten Österreichs beste Para-Cyclerinnen und -Cycler im Einzelzeitfahren eine beeindruckende Leistung ab. Allen voran Thomas „TiggerTom“ Frühwirth, der in Huntsville seinen dritten Weltmeistertitel in Serie feierte. “Ich konnte auch abliefern. Die Leistung entsprach voll meinen Trainingsleistungen und war fast noch besser als erhofft. In der ersten von zwei Runden führte ich noch überschaubar mit 15 Sekunden Vorsprung. Meine beiden Verfolger sind in der zweiten Runde aber ‚gestorben‘ und ich konnte überlegen gewinnen”, zeigt sich der Steirer nach dem Rennen mehr als zufrieden.
Das Geheimnis seines Erfolges? „17.000 reale Trainingsstunden in 22 Jahren (16 Jahre echter Leistungssport)! Und noch immer ehrliche, wahre Freude daran!“
Für die zweite Medaille in Rot-Weiß-Rot sorgte Cornelia Wibmer, die sich im Einzelzeitfahren mit einer starken Leistung Bronze sicherte. Als einzige Frau im WM-Aufgebot hatte die Salzburgerin während des gesamten Rennens mit Schaltungsproblemen zu kämpfen, schaffte es am Ende aber trotzdem auf das Podium.
Alexander Gritsch beendete das Einzelzeitfahren in der Klasse H4 ebenfalls mit einer starken Leistung auf dem sechsten Platz.


















