Paralympics: Georg Schober mit vielversprechendem Debüt

Georg Schober stößt mit seinem rechten Arm die Kugel hinaus. Er trägt eine schwarze Hose und ein rotes Shirt mit seinem Namen darauf. Im Hintergrund tobt das Publikum im Stade de France.
Vollgas - Georg Schober bei seinem Paralympischen Debüt © GEPA

Bei seiner Paralympischen Premiere belegte der Para-Leichtathlet Georg Schober im Kugelstoßen den achten Platz.

Schober auf Rang 8

Am Samstagabend strömten 70.000 Zuschauer ins Stade de France. Die Stimmung war elektrisierend, die Atmosphäre beeindruckend. Es war die letzte Abendsession der Para-Leichtathletik bei den Paralympics 2024 in Paris – und mittendrin: Georg Schober.

Der 34-jährige Niederösterreicher gab im Kugelstoß-Finale der Klasse F63 sein Debüt. Mit einer Weite von 12,56 Metern gelang ihm im vierten Versuch seine beste Leistung an diesem Abend. Am Ende erreichte Schober den achten Platz. Die Goldmedaille holte sich Faisal Sorour mit 15,31 Metern.

„Leider bin ich nicht ganz zufrieden. Meine Leistung hätte besser sein können. Beim Aufwärmen lief es gut, aber im Wettkampf hätte mehr drin sein können“, sagte Schober rückblickend. „Warum es nicht ganz geklappt hat, müssen wir noch analysieren.“

© GEPA
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Dieser Auftakt macht Lust auf mehr

Das Kraftpaket ist erst seit wenigen Jahren im Para-Sport aktiv und sein rasanter Aufstieg gipfelte in seiner ersten Teilnahme an den Paralympics. Diese ist nun absolviert, aber Schober sieht noch Reserven. Jetzt will er mehr erreichen: „Ich bin erst seit zwei Jahren dabei, während meine Konkurrenten sechs bis acht Jahre Trainingserfahrung haben. Genau deswegen ist so ein großes Event wichtig für mich. Ich kann enorm viel daraus lernen.“

Schober zog sein Fazit: „Ich nehme viele Eindrücke und Erfahrungen mit und werde weiter hart trainieren, um in Zukunft alles niederzureißen.“ Sein großes Ziel sind die Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Schon jetzt lässt dieses Debüt die Vorfreude auf die kommenden Spiele wachsen.

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