
Paralympics: Aigner-Festspiele in Italien

Der Montag bei den Paralympics in Norditalien strahlte die Aigner-Geschwister erneut in goldenem Licht: Johannes Aigner holte mit Guide Nico Haberl nach seinem Abfahrtssieg auch Gold im Super-G, hauchdünn vor dem Italiener Giacomo Bertagnolli. “Wir hatten ein paar Mal Schwierigkeiten, die Linie war auch ab und zu nicht so, wie wir sie besichtigt hatten. Im Ziel war ich mir nicht sicher, ob es sich ausgeht, aber die anderen haben sich genauso schwergetan“, sagte Aigner im ORF-Interview.
Seine Schwester Veronika Aigner sicherte sich mit Guide Lilly Sammer diesmal Silber im Super-G, nachdem sie in der Abfahrt noch triumphiert hatte. ”Wir freuen uns voll, wenn die Medaille in Gold glänzen würde, würde sich jeder Sportler mehr freuen. Es war unser erstes Super-G-Rennen zusammen. Wir wissen, wo wir die Zeit liegen gelassen haben, aber wo kommen wir hin, wenn sich ein Sportler bei Olympia nicht mehr über eine Medaille freut.“ Auch Veronikas Guide Lilly Sammer, gerade mal 16 Jahre alt, zeigte sich zufrieden: “Wir haben alles gegeben. Es ist trotzdem schön, dass ich mit 16 Jahren eine zweite Medaille umhängen habe. Es ist einfach lässig."
Schrecksekunde: Für die zweite Österreicherin, Elina Stary, endete das Rennen am Weg zu einer Top-Zeit leider mit einem Sturz: “Ich bin auf den Kopf gefallen und habe mir den Daumen geprellt, der ist ein bisschen angeschwollen – aber zum Glück nichts Schlimmes”, erklärt die Kärntnerin. “Der körperliche Schmerz ist eigentlich kleiner als der beim Gedanken daran, dass da vielleicht eine Medaille drin gewesen wäre.”














