
Mehr Frauen für den österreichischen Sport gesucht

Mit dem Gender-Traineeprogramm will das Sportministerium mehr Frauen für verantwortungsvolle Positionen im österreichischen Sport gewinnen. Das Programm wurde 2021 gestartet und nach einer Evaluierung für die Jahre 2026 bis 2028 weiterentwickelt.
Das dreijährige Programm verbindet Ausbildung und praktische Erfahrung. Die Teilnehmerinnen können zwischen drei Ausbildungsschienen wählen:
- Nachwuchsleistungssporttraining
- Sportmanagement
- Talentecoaching.
Im Mittelpunkt des Jahrgangs 2026 steht die Ausbildung zur Trainerin in einer Sportart. Dabei arbeitet das Programm eng mit den österreichischen Bundes-Sportfachverbänden zusammen.
Ziel ist es, möglichst viele gut qualifizierte junge Frauen langfristig im österreichischen Sport zu positionieren. Sie sollen nach ihrer Ausbildung in unterschiedlichen Bereichen des Sports tätig sein und dort bestehende Funktionen übernehmen. So soll der Anteil von Frauen in Trainerinnen-, Management- und Funktionärinnenpositionen Schritt für Schritt erhöht werden.
Die Ausbildungskosten werden im Rahmen von Fördervereinbarungen vom Sportministerium übernommen. Die Ausbildung findet an verschiedenen anerkannten Standorten der dualen Karriere statt. Dazu gehören unter anderem Nachwuchskompetenzzentren in den Bundesländern, Spezialeinrichtungen für Sommer- und Wintersport sowie VÖN und KADA.
Bei Bedarf stellen die Bundesländer außerdem kostenlose Unterkunftsplätze für die Dauer des Traineeprogramms zur Verfügung.
Für das Programm werden 2026, 2027 und 2028 jeweils neue Jahrgänge aufgenommen. Wer 2026 dabei sein möchte, kann sich noch bis 14. September 2026 bewerben.
Das Gender-Traineeprogramm soll damit einen nachhaltigen Beitrag leisten, mehr Frauen für den österreichischen Sport zu gewinnen und ihnen langfristige berufliche Perspektiven zu eröffnen.














