Leichtathletik-WM: Geierspichler im Finale, Marinkovic im Kugelstoßen Achter

Thomas Geierspichler sitzt in seinem Rennrollstuhl und lacht in die Kamera.
Glücklich: Thomas Geierspichler raste über die 400 Meter ins Finale © Petra Dissertori

Mit Bil Marinkovic und Thomas Geierspichler sind am Dienstag zwei ehemalige Paralympics-Sieger in die Weltmeisterschaft in Indien gestartet.

Starke Leistungen bei harten Bedingungen

Gnadenlos: Zur ohnehin schon beinahe unerträglichen Hitze in Neu-Delhi kamen gestern noch starke Regenfälle hinzu, die der hohen Luftfeuchtigkeit zusätzlichen Druck verliehen. Gut, dass unsere Kader-Athleten Tom Geierspichler und Bil Marinkovic erst später am Tag mit ihren Wettkämpfen bei der Para-Leichtathletik-WM begannen.

Bil Marinkovic war gestern beim Kugelstoßen gefragt. Der Wiener erwischte mit einem Wurf von 11,37 Metern einen starken Auftakt, der ihn zwischenzeitlich auf Platz fünf brachte. Marinkovic zeigte eine konstante Leistung, blieb bis auf einen Versuch immer über der 11-Meter-Marke, konnte seinen ersten Wurf aber nicht mehr toppen. Auch die Konkurrenz lieferte einen starken Wettkampf, sodass der Blindensportler am Ende den achten Platz belegte.

Thomas Geierspichler sorgte im Renn-Rolli über 400 Meter für eine echte Überraschung: Der Salzburger qualifizierte sich sensationell als Achter für das heutige Finale – und das, obwohl er selbst kaum daran zu träumen gewagt hatte! Mit einer starken Zeit von 1:05,33 Minuten ließ er einige Top-Athleten hinter sich. Bei drückender Hitze und schwüler Luft hielt er im Vorlauf seinen Platz bis ins Ziel und will heute um 15:30 Uhr MEZ im Finale noch einmal alles geben.

© Petra Dissertori
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