Leichtathletik: Laufen, Werfen, Springen

Die Sportlerinnen und Sportler haben sich für das Gruppenfoto auf einem Klettergerüst positioniert und schauen in die Kamera.
Die Leichtathletik-Gruppe hat beim Camp-Debüt tolle Leistungen gezeigt. © KG-M

Im Juni fand das erste Leichtathletik-Camp für Sportlerinnen und Sportler mit mentaler Behinderung statt. Eine Fortsetzung ist geplant.

Das volle Sportprogramm

Vom 7. bis 9. Juni trafen sich 10 Sportlerinnen und Sportler mit mentaler Behinderung – davon 8 mit Down-Syndrom – am Universitäts-Sportinstitut Innsbruck sowie am Tivoli. Unter dem Motto „Laufen, Werfen, Springen“ arbeitete die Gruppe drei Tage lang an Kraft, Ausdauer und Technik.

Paula Grameiser-Scherl vom Kompetenzgremium Mentalbehindertensport war für die Organisation verantwortlich: „Das Wetter hat sehr gut mitgespielt. Dadurch konnten wir unsere Trainingseinheiten immer im Freien absolvieren.

© KG-M
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Keine Eintagsfliege

Coach Birgit Leyerer übernahm gemeinsam mit ihrem Team die Übungsleitung. Dabei deckten die Athletinnen und Athleten die volle Bandbreite der Leichtathletik ab: Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen, Weitsprung, Laufen. Die sportbegeisterte Truppe ging hoch motiviert und konzentriert zur Sache, sehr zur Freude ihrer Trainerin. Den krönenden Abschluss bildete ein Wettkampf der Sportlerinnen und Sportler untereinander.

Die Erstaustragung war für alle Teilnehmenden ein voller Erfolg. Grund genug für Paula Grameiser-Scherl, schon an die Zukunft zu denken: „Das Camp war großartig. Ein großer Dank gilt Gerald Daringer. Er hat uns die USI-Plätze organisiert, selbst eine Fortbildung für unsere Trainer durchgeführt und unsere Athletinnen und Athleten mit wichtigen Tipps versorgt. Wir alle sind uns einig: Eine Fortsetzung gibt es bestimmt.“

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