Ein Job mit enormer Verantwortung
Klassifiziererinnen und Klassifizierer haben eine der wichtigsten Aufgaben im Behindertensport. Und tragen eine enorme Verantwortung. Unabhängig von der Sportart begleitet die Klassifizierung alle Athletinnen und Athleten, sobald Wettkämpfe ausgetragen werden. Um faire Wettbewerbe zu ermöglichen, werden Sportlerinnen und Sportler nach Art und Schwere ihrer Beeinträchtigung in Klassen eingeteilt.
Klassifizierung ist dabei eine eigene Wissenschaft. Da Behinderungen so unterschiedlich sind wie die Menschen selbst, ist dieser Prozess überaus komplex und anspruchsvoll. Um den fachlichen Austausch zu fördern und Kompetenzen zu bündeln, organisierte der ÖBSV am vergangenen Wochenende ein Symposium, zu dem alle relevanten Expertinnen und Experten aus ganz Österreich eingeladen waren. Dabei diskutierten die Teilnehmenden zahlreiche wichtige Punkte: Wie kann die Qualität der Klassifizierung in Österreich gesichert werden? Welche Fortbildungsmöglichkeiten gibt es? Wie kann man Aktive und Klassifizierer leichter vernetzten? Wie kann der Nachwuchs für diese Thematik begeistert werden? Die hohe Teilnehmerzahl unterstrich die Bedeutung des Themas – und bereits ab der ersten Minute entwickelten sich angeregte und tiefgehende Diskussionen.

























