In Gedenken an einen Großen

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Ende November verstarb Harald Pfundner. Der Steirer war ein großartiger Rollstuhl-Tennisspieler. Und ein großartiger Mensch.

Der ÖBSV möchte seiner Familie und seinen Freunden sein Beileid aussprechen. Harald Pfundner wird dem Behindertensport fehlen. Fast drei Jahrzehnte war er Funktionär im Rollstuhl-Tennis, und das mit Herz uns Seele. Harald hat dem Tennissport viel gegeben. Er hat aber auch vieles zurückbekommen: Freude am Spiel, Schweiß aber auch Spaß bei den Turnieren und beim Training. Siege feiern, aber auch Niederlagen wegstecken. Viele Reisen, Menschen kennenlernen. Freundschaften haben sich gebildet. 2007 hat er bei einem Turnier seine Frau Olna kennengelernt.

Andrea Scherney, ÖBSV-Sportdirektorin: „Ich liebte seine harmonische, verbindende Art Gespräche zu führen, und sogar bei seiner Herzensangelegenheit, der Interessensvertretung des Rollstuhl-Tennissports, niemals das wirklich Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Er war nicht nur ein sehr guter Sportler sondern auch ein Funktionär, der immer das große Ganze gesehen und immer konstruktiv mitgedacht hat und vieles auf dem Weg zur Integration und Inklusion auch umgesetzt hat.“

Michael Wöhrer, Obmann des 1. Steirischen Rollstuhltennisclubs: „Ich kann nur mehr danke sagen für die schöne Zeit die wir mit dir verbringen durften und dir versprechen, dass wir dein Erbe weiterführen und den Rollstuhltennissport in deinem Sinne weiter fördern werden. Im Namen deiner Rollstuhltennis-Familie zünde ich eine Kerze an. Das Licht soll dich auf deinem weitern Weg begleiten."

Harald Pfundner bei einem Turnier in St. Anton am Arlberg. Seine Verdienste im Rollstuhl-Tennis erfuhren immer schon eine große Wertschätzung. Er wurde mit dem Ehrenzeichen in Gold vom ÖBSV, dem Goldenen Sportverdienstzeichen des Landes Steiermark und Ehrungen in seiner Heimatgemeinde Paldau ausgezeichnet. Foto (c) GEPA

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