E-Rolli-Fußball: Österreichs Exportschlager

Der Spieler im E-Rollstuhl blickt aufmerksam auf den Ball, der in der Sporthalle vor ihm rollt, während ein anderer Spieler im Hintergrund agiert.
Nationalspieler Henri Ziegner ist auch in der Deutschen Bundesliga im Einsatz. © ÖBSV Baubinder

Österreichische Kickerinnen und Kicker sind in der Deutschen Bundesliga so gefragt wie nie zuvor – ein Trend, der sich auch im E-Rolli-Fußball zeigt.

Am 15. November ist die Deutsche E-Rolli-Fußball-Bundesliga in Barmstedt bei Hamburg in die Saison 2025/26 gestartet. Sieben Teams kämpfen dabei zum sechsten Mal um den Meistertitel. Wie bereits in den vergangenen Jahren greifen deutsche Mannschaften erneut auf internationale Verstärkung zurück. Vor allem kleinere Teams stehen regelmäßig vor personellen Herausforderungen: Fehlen Spielerinnen oder Spieler oder treten technische Probleme auf, kann es passieren, dass ein Team nicht mit der vorgeschriebenen Viererbesetzung antreten kann. Ein Antreten in Unterzahl bedeutet dabei einen klaren Wettbewerbsnachteil, berichtet erollifussball.at.

Österreichische Akteure springen in solchen Situationen immer wieder ein. In den vergangenen beiden Jahren standen mehrfach Spieler aus Österreich für deutsche Teams auf dem Feld. Henri Ziegner spielt bereits seit der vergangenen Saison für die Knights Barmstedt und gehört auch aktuell zum Kader. Iljas Jusic war ebenfalls für die Knights Barmstedt sowie eine Saison lang für die Munich White Sharks im Einsatz. In der laufenden Spielzeit geht er beim italienischen Team Macron Warriors Sabbioneta auf Torjagd.

Besonders groß ist der Bedarf an Verstärkung in dieser Saison beim neu gegründeten Münchner Team der Bavarian Wolves. Insgesamt haben für die aktuelle Spielzeit 13 österreichische Spielerinnen und Spieler eine Freigabe für die Deutsche E-Rolli-Fußball-Bundesliga erhalten: Carolina Csöngei, Nicola Dotta, Iljas Jusic, Michael Kiefler, Martin Ladstätter, Karin Offenbeck, Jasna Puskaric, Jakob Schriefl, Arthur Wollmann, Henri Ziegner, Moritz Ziegner, Martin Zwicker und Winfried Zwanziger.

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