"Total klasse Gefühl"
“Noch eine Stufe, ein Schritt bis zur Kante. Warte noch kurz auf mich.” Trainer Max Bergmann gibt ruhig und präzise Anweisungen. Kurz darauf liegt das Surfbrett im Wasser. “Brett ist unter dir. Körperhaltung gefällt mir gut, Gewicht noch ein bisschen nach vorne.” Wenige Augenblicke später beginnt der nächste Versuch.
Für die drei Teilnehmer funktioniert der Surfkurs anders als gewohnt. Wo sonst vieles durch Vorzeigen vermittelt wird, spielen klare Sprache, Berührung und direkte Rückmeldungen eine zentrale Rolle. Denn Erna Berger, Robert Bayerhofer und Mathias Fleischer sind blind.
Die ersten Versuche sind von Nervosität geprägt. Doch schnell werden die Abläufe vertrauter und die Bewegungen sicherer. Auch der Weg vom Ausstieg zurück zum Einstieg wird von Versuch zu Versuch selbstverständlicher. “Es ist besser gewesen, als ich es mir erwartet habe. Wahnsinn. Total klasse Gefühl”, erzählt Robert Bayerhofer nach seinen ersten Versuchen. "Beim ersten Mal war noch Nervosität dabei. Und dann beim zweiten Mal war es schon ganz anders."
Auch Erna Berger hat sichtlich Freude an ihren Fortschritten. Nach einem gelungenen Versuch scherzt sie: “Jetzt bin ich schon so wie ein kleiner Profi.”


















