Veronika Aigner gewinnt bei den letzten Meisterschaften vor Lokdown eins. (c) GEPA

Was war los in den Monaten März, April, Mai und Juni? Vorhang auf für den zweiten Teil der Höhepunkte 2020.

Die letzte große Veranstaltung vor dem Lockdown im Frühjahr sind die Staatsmeisterschaften Ski Alpin in Tirol. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren wird dabei in drei Kategorien gefahren: Sehbehinderte, Stehende und Sitzende. Dabei setzen sich Top-Racer, wie Veronika Aigner und Markus Salcher durch.

Corona stoppt den Breitensport, der ÖBSV reagiert schnell. Mit 22. März bieten wir bereits ein Live-Trainingsprogramm an. Dabei zeigen unsere Coaches mittels Video-Live-Chat über den Tag verteilt Übungen und kontrollieren deren Ausführung. 

Janina Falk und Kolleginnen können erstmals auf einer eigenen 50-Meter-Bahn trainieren. (c) Markus Frühmann

Corona hat auch etwas Gutes: Das ÖBSV-Schwimmteam mit Janina Falk, Sabine Weber-Treiber, Andreas Ernhofer und Andreas Onea zieht in das BSFZ Südstadt ein. Das bedeutet erstmals regelmäßiges gemeinsames Training in einem 50-Meter-Becken.

Rennrollstuhl-Fahrer Ludwig Malter absolviert den Boston-Marathon – von zu Hause. 

Mit 22. April startet die Serie „ÖBSV bewegt zuhause“. Auf YouTubeprä-sentiert der ÖBSV Trainings-Clips in den Bereichen Kraft, Koordination und Ausdauer, und das für unterschiedliche Behinderungs gruppen, Altersgruppen und Kompetenzlevel.

Nach Absage des zweiten Halbfinales und der Finalspiele im Rollstuhl-Basketball werden die Sitting Bulls zum Meister erklärt. Vize sind die FlinkStones aus Graz.

Handbiker Thomas Frühwirth ist Wettkampfsportler durch und durch. Der Steirer fährt in der Pandemie deshalb Rennen einfach gegen sich selbst.

Die Kadersportlerinnen und Kadersportler, vor allem in der Leichtathletik und im Schwimmsport, können aufgrund der für sie geöffneten Sportstätten endlich wieder einem geordneten Training nachgehen.

Sportminister Kogler wirft in Wien ein paar Körbe. (c) ÖBSV

Die jährlich vom ÖBSV organisierte Inklusionskonferenz findet zum siebenten Mal statt. 19 von 60 in Österreich anerkannten Bundessportfachverbänden inkludieren aktuell Behindertensport in ihrer Organisationsstruktur. Bei der Konferenz geht es um den Informations- und Meinungsaustausch zwischen dem Behinderten-sportverband und den einzelnen Verbänden. Im Vienna Marriott Hotel sind dazu 35 Vertreterinnen und Vertreter anwesend. 

Kärnten, Burgenland und Wien starten erfolgreich das Bewegungsprogramm „Bewegt im Park - Inklusiv!“. Nicht nur dutzende Aktive sind dabei, auch Sportminister Kogler wirft in Wien ein paar Körbe. Die Aktion bietet spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung, z.B.  Blindentennis, an. Die Kurse werden in Kooperation mit Vereinen der ASKÖ, ASVÖ und der SPORTUNION abgehalten. 

Viele Vereine trainieren wieder –  wie die Fußballer des Special-Needs-Teams des SC Pötzleinsdorf. Trainer Valentin Müller: „Wir haben online Live-Trainings gemacht, da ging es mehr um Technik als um Kondition. Jetzt sieht sich die Mannschaft wieder, man kann wieder fest auf den Ball draufhauen, Passspiel üben!“ 

Hier gehts zu TEIL 1 mit den Highlights der Monate Dezember 2019 bis Februar 2020

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