Das Herz auf dem richtigen Fleck haben

Kerstin Govekar im Interview: Die Referentin im Rollstuhl-Tanzsport über Glück und Freiheit beim Tanzen.

Kerstin Govekar
Alter: 54
Referentin RS-Tanzsport im Kompetenzgremium Amputierten-Sport und Rollstuhl- Sport (KG-AR RS)

Warum engagierst du dich im Behindertensport?
Es macht Spaß eine Sportart aufzubauen und zu betreiben, die eigentlich keine „klassische“ Behindertensportart ist. 

Was gefällt dir an deinem Sport?
Es ist Tanzsport - wir versuchen unseren Sportlerinnen ein Gefühl von Freiheit und Glück im Takt der Musik zu geben, die Möglichkeit, ihre Emotionen zur Musik ausdrücken zu können, die körperliche Fitness zu aktivieren und zu steigern.

Was macht Sport für Menschen mit Behinderung einzigartig?
Es ist die Freude, die von unseren Sportlerinnen zurückkommt, wenn sie wieder was Neues können, perfekt im Takt sind oder durch das Tanztraining auf einmal auch Fortschritte der eigenen körperlichen Beweglichkeit sichtbar werden.

Wie profitieren die Aktiven vom Training im Alltag?
Tanzen ist eine ganzheitliche Sportart, und das macht sie natürlich auch im normalen Alltag mehr fit.

Dein schönstes Erlebnis beim Behindertensport?
Im Wettkampfsport die vielen Medaillen – und wenn du ein junges Mädchen im E-Rollstuhl dazu ermutigst, mit zu machen.

Was macht deine Arbeit speziell?
Sie reicht vom Breitensport bis hin zum internationalen Spitzensport.

Ich will mitmachen – was muss ich für Voraussetzungen mitbringen?
Eigentlich keine speziellen – das Herz auf dem richtigen Fleck haben und Engagement für unseren Sport und natürlich viel Zeit.

Mehr unter www.wheelchairdancesportteam-austria.at

Kerstin und ihr Team bei einem Wettkampf in Polen.

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