Die Medaillengewinner Noah Rainer (links), Janina Falk und Daniel Stütz. (c) Johann Knoll/ÖBSV

Neun Medaillen haben Schwimmerin Janina Falk, Leichtathlet Daniel Stütz und Tischtennis-Spieler Noah Rainer bei den European Para Youth Games in Finnland geholt.

350 Sportlerinnen aus 26 Nationen waren zur fünften Auflage der Jugend-Spiele angetreten. Die Para Youth Games sind quasi die Paralympischen Spiele für alle unter 23-Jährigen. Die Veranstaltung fand in und um das olympische Trainingszentrum in Pajuhlahti nahe Lahti statt. Eine tolle Location, direkt am See gelegen. Die Wettkämpfe in der Leichtathletik fanden in Nastola statt, Schwimmen in Helsinki. 

Für das Team Österreich begannen die Wettkämpfe mit einem Ausrufezeichen von Daniel Stütz. Der 19-Jährige aus dem Tiroler Außerfern erzielt über 100m mit 14.07 neuen Ö-Rekord iund gewinnt die Bronzemedaille. Im folgenden 800m-Bewerb kann er ebenso einen neuen Ö-Rekord aufstellen.

(c) Gottfried Müllner

Für Tischtennis-Spieler Noah Rainer (Bild oben) verläuft der erste Tag nicht nach Wunsch. Vor zwei Jahren bei den Spielen in Genua wurde Noah dritter. In Lahti klappt es im Einzel nicht, zwei Niederlagen in der Vorrunde bedeuteten das Aus für ihn.

Ganz anders dann der Teambewerb. Der 16-jährige Kärntner spielt mit seinem mit seinen italienischen Teamkollegen groß auf. Die zwei gewinnen alle ihre Spiele und somit Gold.

Für einen wahren Medaillenregen sorgt Janina Falk. Die Wienerin dominiert die Schwimm-Konkurrenz fast nach Belieben. Die Bewerbe werden in Helsinki klassenübergreifend im Punktesystem durchgeführt. Bei sieben Starts holt sie sieben Medaillen: Dreimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze. Beim 400m Freistil und 100m Brust schwimmt Janina dazu Ö-Rekord.

Mit dieser Leistung avancierte sie auch zur Sportlerin mit den meisten Medaillen bei den European Para Youth Games!

Johann Knoll, der vom ÖBSV als Mannschaftsführer mit in Finnland war: "Die Bilanz des ÖBSV-Teams bei den EPYG kann sich sehen lassen - siebter Platz in der Nationenwertung, bei neun von zehn Medaillenchancen zugeschlagen. Das spricht für die Qualität der Sportler*innen und die gute Nachwuchsarbeit Ein besonderer Dank gilt auch den Betreuern: Heidemarie Thomann, Gottfried Müllner, Sigurd Stütz und Wolfgang Rainer ohne die dieser Erfolge nicht möglich gewesen wären."

Alles zu den European Para Youth Games unter www.epyg2019.fi.

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