Konkurrenz belebt das Geschäft
In der Klasse BC2 war einmal mehr Laura Santer die Frau der Stunde. Die Tirolerin gewann bereits zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille bei den Staatsmeisterschaften. Von der Gruppenphase bis hin zum Tiroler Derby im Finale gegen Klubkollegen Thomas Schweiger zeigte sie einen extrem dominanten und routinierten Auftritt. Platz drei holte sich der Oberösterreicher Philipp Asenstorfer.
In der Klasse BC3 ging es deutlich spannender zu, da mit Newcomer Christian Schimpl und Steffi Proßegger gleich zwei vielversprechende Talente am Thron von Dauer-Champion Michael Kiefler rüttelten. In der Gruppenphase gelang Schimpl mit einem 3:1-Sieg gegen Kiefler sogar die kleine Sensation. Doch der Routinier konnte den Angriff der jungen Wilden einmal mehr abwehren. Knapp, aber doch, sicherte sich Kiefler mit einem 3:2-Sieg gegen Proßegger seinen sechsten Staatsmeistertitel in Serie. „Das Niveau in BC3 ist aktuell wirklich extrem hoch“, freut sich die ÖBSV-Boccia-Koordinatorin Danila Innerlohinger über den belebenden Konkurrenzkampf. HIER könnt ihr das Turnier aus Sicht des Titelträgers, Michael Kiefler, nachlesen.
In der Klasse BC1, die erstmals seit drei Jahren wieder im Programm der Staatsmeisterschaften aufscheint, gibt es mit Martin Hartter einen neuen Staatsmeister. Er gewinnt vor Gerhard Gahleitner und dem Goldmedaillengewinner von 2022, Erich Mecl.
Im Team-Bewerb sorgten Laura Santer, Thomas Schweiger und Gerhard Gahleitner für Tiroler Festspiele. Das Trio gewann gegen Wien und Oberösterreich in überlegener Manier und damit hochverdient Gold.
Im BC5-Rahmenbewerb (ohne Staatsmeistertitel) gewann Daniel Orel vor Winfried Zwanziger und Judith Nagy.
























