Ausbildung: Die Ski-Coaches der Zukunft

Fünf Personen stehen in voller Ski-Ausrüstung auf einer Piste und lachen in die Kamera.
Gute Laune in der ersten Ausbildungswoche. © ÖBSV

Vom 6. bis zum 13. April haben 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Tirol den ersten Praxisteil der Instrukteurinnen-Ausbildung für Behindertenskilauf in Angriff genommen.

Hohe Nachfrage

Dass Skifoan das Leiwandste ist, das man sich nur vorstellen kann, ist allseits bekannt. Große Teilnehmerzahlen, wie zum Beispiel bei den Para-Ski-Schnuppertagen in Seefeld im Januar, bestätigen das große Interesse auch im Behindertensport. Aus diesem Grund sind gut ausgebildete und vor allem hochspezialisierte Ski-Lehrerinnen und -Lehrer sehr gefragt.

Von April bis März 2025 findet derzeit die Ausbildung von Instruktorinnen und Instruktoren für Behindertenskilauf statt. Bettina Mössenböck ist seit vielen Jahren für die Ausbildungen im ÖBSV zuständig und begleitet die Ski-Coaches bei ihrem Lehrgang. „Am diesjährigen Instruktorinnenkurs nehmen 14 Personen aus Österreich und auch aus Deutschland teil. Den ersten Teil der Ausbildung hatten wir jetzt Anfang April in Hochfügen im Zillertal. Ziel ist es, dass die zukünftigen Coaches eigenständig Kurse planen und organisieren können. Dazu müssen sie die technischen Grundlagen des alpinen Skilaufs wirkungsvoll vermitteln können. Und das für alle Behinderungsgruppen.“

Trockenübungen im Monoski. © ÖBSV
Gruppenfoto auf der Piste. © ÖBSV

Drei intensive Kurswochen

Vom 6. bis zum 13. April schlug die Gruppe ihr Lager im Berghotel Hochfügen auf. „Wir haben in Hochfügen die perfekten Rahmenbedingungen für unseren Kurs. Das Hotel ist auch für Rollstuhlfahrer super geeignet und liegt direkt neben der Piste. Heuer lag schon sehr wenig Schnee, oben am Berg war er jedoch top“, so Mössenböck.

Der Fokus der ersten Ausbildungswoche lag beim stehenden und sitzenden Skilauf. Dabei wurden vor allem die Mono- und Bi-Skis genau unter die Lupe genommen. Bettina Mössenböck erklärt, worauf es ankommt und gibt einen Einblick in den weiteren Fahrplan: „Uns ist wichtig, dass die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer erst einmal die Grundlagen des Para-Skilaufs beherrschen. Im Juli folgt ein ausgedehnter Theorieteil. Im März nächsten Jahres folgt der Kursabschluss mit allen Behinderungsgruppen.“

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