Malter mischt mit
Auch die internationalen Stars der Para-Szene ließen sich dieses Event nicht entgehen. Angeführt wurde das Starterfeld im Rennrollstuhl über 1.500 Meter von Marcel Hug aus der Schweiz, zehnfacher Goldmedaillengewinner bei den Sommer-Paralympics.
Mittendrin: Österreichs Spezialist für die langen Distanzen, Ludwig Malter. Der Salzburger zeigte sich von der Veranstaltung begeistert: „Es war ein super Event! Durch und durch optimal organisiert. Es wurde auf alles geachtet und speziell für uns Rollstuhlleichtathleten alles getan, damit wir unseren Wettkampf in der besten Verfassung absolvieren konnten. Umso toller war es, ins Stadion zu kommen und die tausenden Zuschauer jubeln und klatschen zu hören. Die Atmosphäre war unglaublich und gab einen zusätzlichen Energieschub. Es freut mich sehr, dass wir unseren Sport auf dieser Bühne so gut präsentieren konnten.“
Malter bewies in London, dass er mit der internationalen Elite mithalten kann und seine Einladung absolut verdient war. Mit einer Zeit von 3:00,61 Minuten blieb er nur knapp eine Sekunde hinter Sieger Marcel Hug und belegte den sechsten Platz: “Es war ein taktisches Rennen, bei dem die richtige Positionierung und das Timing für die Attacken entscheidend waren. Am Ende kam es auf den Zielsprint an, der bei den meisten von uns nur wenige Zehntelsekunden Unterschied ausmachte. Ich bin mit meinem sechsten Platz und meiner persönlichen Leistung sehr zufrieden”, analysiert Malter.
Sein Fazit fällt eindeutig aus: “Alles in allem war es ein großartiges Erlebnis für mich. Vor so einem großen Publikum zu performen, war eine tolle Erfahrung. Ich freue mich, wenn es in Zukunft noch einmal die Möglichkeit gibt, in London an den Start zu gehen.”

















